ZVEI 12.09.2021, 08:16 Uhr

Mikroelektronik in Europa und Deutschland stärken

Laut ZVEI muss die Umsetzung des zweiten »Important Project of Common European Interest« (IPCEI) für Mikroelektronik höchste Priorität haben. Im Mittelpunkt steht vor allem dessen finanzielle Gestaltung sowie die Sicherung der notwendigen personellen Kapazitäten.
Wolfgang Weber ist Geschäftsführer des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
(Quelle: www.zvei.org)
»Europa muss seine Kapazitäten für die Produktion von Mikroelektronikchips steigern, um zukünftige Lieferengpässe besser vermeiden und als Industriestandort im internationalen Wettbewerb besser bestehen zu können«, so ZVEI-Geschäftsführer Wolfgang Weber. Darüber hinaus brauche es eine langfristige Strategie, um die Halbleiterproduktion in Deutschland und Europa zu stärken. Weber: »Ziel muss sein, Forschung, Entwicklung und Produktion durch aktive Standortpolitik und Industrialisierungsförderung substanziell auszubauen.« Bei Investitionen sei zudem wichtig, dass diese vor allem auf die Nachfrage der hier ansässigen Anwenderindustrie einzahlen.
Wie wichtig die Halbleiterproduktion auch hinsichtlich der Digital- und Klimaziele ist, zeigt eine Untersuchung des ZVEI. Nach aktuellen Berechnungen wird der Markt für Leistungshalbleiter beispielsweise von 21 Milliarden auf etwa 62 Milliarden US-Dollar bis 2030 steigen.




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