Adobe Studie 20.11.2017, 11:15 Uhr

Digitale Trends 2017 in der IT-Branche

IT-Verantwortliche sind immer stärker dazu angehalten, flexibel auf Kunden-Trends zu reagieren und die entsprechende Infrastruktur für personalisierte Echtzeit-Services bereitzustellen.
Adobe Studie beleuchtet den digitalen Wandel aus der Perspektive der IT-Branche.
Bei Änderungen von Kundenerwartungen und -verhalten stets auf dem Laufenden zu bleiben, stellt daher für 40 Prozent der IT-Entscheider die aktuell größte Herausforderung in ihrem Job dar. Dieser Aspekt ist ihnen inzwischen sogar wichtiger als die Sorge um die Funktionsfähigkeit ihrer IT-Systeme (31 Prozent). Einzig die Bedrohung durch Sicherheitsverletzungen und Cyber-Attacken (41 Prozent) besitzt einen ähnlich hohen Stellenwert. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Studie »Digitale Trends 2017 in der IT-Branche«, die das Marktforschungsinstitut Econsultancy im Auftrag von Adobe durchgeführt hat.
Die Auswirkungen digitaler Technologien auf unternehmensinterne Abläufe sind laut der Adobe Studie für IT-Entscheider jeder Unternehmensgröße deutlich spürbar. Für knapp die Hälfte von ihnen (49 Prozent) zählt die Optimierung von digitalen Prozessen zu den Top-Prioritäten. Zu den häufigsten Vorhaben gehört dabei die Umstellung auf papierlose, durchgängig digitale Workflows. Jedes zweite Unternehmen ist diese Herausforderung bereits aktiv angegangen (Großunternehmen: 47 Prozent, kleine Betriebe: 53 Prozent). Als weitere wichtige Maßnahmen werden derzeit insbesondere die Verlagerung von mehr Technologie in integrierte Cloud-Lösungen (42 bzw. 31 Prozent), die Integration elektronischer Unterschriften (41 bzw. 26 Prozent) sowie das Verknüpfen automatischer Workflows mit Backend-Systemen mit dem Ziel kürzerer Verarbeitungszeiten (40 bzw. 44 Prozent) genannt. Insgesamt sehen sich die IT-Verantwortlichen mehr denn je gefordert, mit den wichtigen Innovationstechnologien Schritt zu halten. Dabei stehen die IT-Führungskräfte in Großunternehmen unter einem deutlich höheren Druck, mit neuen Technologien und Innovations-Trends mitzuhalten, als ihre Kollegen in kleineren Firmen (46 Prozent vs. 36 Prozent).




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