Open-Source 10.04.2022, 16:48 Uhr

OSB Alliance appelliert an Bundesregierung

Die neue Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag wichtige Schwerpunkte gesetzt, um die Digitalisierung in Deutschland souverän, innovativ und nachhaltig zu gestalten.
In einem offenen Brief fordert die OSB Alliance, Open Source im Bundeshaushalt 2022 zu berücksichtigen.
(Quelle: www.osb-alliance.com)
Vor diesem Hintergrund hat die OSB Alliance in einem offenen Brief an die Parteien der Ampelkoalition kritisiert, dass Vorhaben wie der Sovereign Tech Fund und das Zentrum für Digitale Souveränität (ZenDiS) im Entwurf für den Bundeshaushalt 2022 bisher überhaupt nicht berücksichtigt wurden. Obwohl diese Pläne der zuständigen Bundesministerien fraktionsübergreifend auf große Zustimmung gestoßen sind und bereits umfangreiche Konzepte und Machbarkeitsstudien vorliegen. In einem offenen Brief wendet sich der Verband mit weiteren Unterzeichnern deshalb an die Abgeordneten der Koalitionsparteien mit dem Appell, das Thema der digitalen Souveränität mit besonders hoher Priorität im Bundeshaushalt 2022 sicherzustellen.
Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der OSB Alliance: »Die Ampelregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die digitale Souveränität und den Einsatz von Open Source Technologien zu fördern und hat dafür viel Zustimmung erhalten. Ankündigungen alleine reichen jedoch nicht. Jetzt gilt es, die konkreten und bereits gut durchdachten Vorhaben, die auf dem Tisch liegen, auch mit finanziellen Mitteln zu unterlegen. Ein weiteres Vertagen bedeutet letztlich Verhinderung und Verlust von Kontroll- und Gestaltungsfähigkeit im Digitalen und dadurch eine weitere Verlangsamung bei der Digitalisierung von Verwaltung und Wirtschaft. Wir werden eine solche Fehlentscheidung schon kurzfristig teuer zu bezahlen haben.«




Das könnte Sie auch interessieren