TÜV Rheinland 07.02.2021, 11:27 Uhr

Datensicherheit beginnt im Rechenzentrum

Um ein Rechenzentrum sicher und hochverfügbar zu betreiben, sind neben Risikofaktoren der Umgebungauch Ausfälle der Energie- und Kältetechnik oder anderer betriebswichtigen Komponenten des Rechenzentrums entscheidend.
Betriebssichere Rechenzentren Voraussetzung für unterbrechungsfreie Verfügbarkeit von Daten.
(Quelle: www.tuv.com)
Fachleute von TÜV Rheinland testen neue Rechenzentren vor der ersten Inbetriebnahme systematisch hinsichtlich der fehlerfreien Funktion der sogenannten Technischen Gebäudeausrüstung (TGA).

Wer ein Rechenzentrum errichten oder erneuern will, sollte sich an den Vorgaben der Norm DIN EN 50600 orientieren. Die europäische Norm DIN EN 50600 erklärt umfassend und systematisch, wie man Rechenzentren konzipiert, plant, konstruiert und betreibt. Unternehmen, die ihr Rechenzentrum nach der Norm zertifizieren lassen, steigern die Sicherheit ihres Data Centers und reduzieren dessen Störanfälligkeit. Ein Vorteil einer Zertifizierung: »Unternehmen, die Cloud-Dienste nutzen, achten zunehmend darauf, ob die Rechenzentren ihres Dienstleisters nach DIN EN 50600 zertifiziert sind«, erklärt Rolf Walter, der als Leiter Data Center Service bei TÜV Rheinland Rechenzentren für zahlreiche Unternehmen und Organisationen analysiert.

Nach Einschätzung von Rolf Walter werden die Datenmengen weiter sprunghaft ansteigen. Damit steigen die Anforderungen an Rechenzentren, die Daten betriebssicher zu verarbeiten. »Unserer Erfahrung zeigt, dass sich Betreiber oft erst spät mit Erweiterung oder Umbau des eigenen Rechenzentrums befassen. Das führt meist zu unnötigen Mehrkosten, die sich mit einer guten Planung vermeiden lassen.«




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