Brand Phishing Report 08.05.2022, 09:10 Uhr

LinkedIn an erster Stelle

Check Point Research hat einen Report veröffentlicht, welche Marken am häufigsten von Hackern imitiert wurden, um Menschen zur Preisgabe ihrer privaten Daten zu verleiten.
Eine gefakte Login-Seite für LinkedIn.
(Quelle: www.checkpoint.com)
Das Social-Media-Netzwerk LinkedIn führt die Rangliste zum ersten Mal an und war für mehr als die Hälfte (52 Prozent) aller Phishing-Versuche in diesem Quartal verantwortlich. Dies stellt einen dramatischen Anstieg um 44 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Quartal dar, als das berufliche Netzwerk an fünfter Stelle lag und nur 8 Prozent der Phishing-Versuche als Deckmantel diente. LinkedIn überholte damit DHL als die am häufigsten missbrauchte Marke, welche mit weitem Abstand an zweiter Stelle liegt und 14 Prozent aller Phishing-Versuche ausmachte.
»Diese Phishing-Versuche sind schlicht und einfach Gelegenheitsangriffe. Kriminelle Gruppen inszenieren diese Phishing-Versuche im großen Stil, um so viele Menschen wie möglich zu überlisten, damit diese ihre persönlichen Daten preisgeben«, erklärt Omer Dembinsky, Data Research Group Manager bei Check Point Software Technologies, »und einige Angriffe zielen darauf ab, entweder Einfluss auf Einzelpersonen zu nehmen oder ihre Daten zu stehlen, wie wir es bei LinkedIn beobachten. Die beste Verteidigung gegen Phishing-Bedrohungen ist nach wie vor das Wissen um diese. Insbesondere als Mitarbeiter sollten Menschen darin geschult werden, verdächtige Anomalien, wie falsch geschriebene Domains, Tippfehler, falsche Daten, dubiose Absender und andere Details zu erkennen, die eine bösartige E-Mail oder Textnachricht enttarnen können.«




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