Umfrage 14.02.2021, 10:55 Uhr

Digitalisierung von Kleinunternehmen

Die Digitalisierung hat bei vielen Kleinunternehmen in Deutschland trotz Corona, Lockdown und Home Office noch nicht nachhaltig stattgefunden.
Digitalisierungsmaßnahmen, die KMU während der Corona-Krise gestartet haben.
(Quelle: www.ionos.de )
Einer YouGov-Umfrage im Auftrag des Hosting-Anbieters IONOS zufolge sind mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Meinung, dass die Corona-Krise die Digitalisierung ihres Unternehmens kaum oder gar nicht (19 Prozent) beeinflusst hat. 60 Prozent betrachten ihr Unternehmen bereits als ausreichend digitalisiert, ein Viertel (26 Prozent) ist der Ansicht, dass ihr Unternehmen gar keine Digitalisierungsmaßnahmen benötigt.
Laut Umfrage hatte knapp die Hälfte der befragten Unternehmen bereits vor der Corona-Krise eine Website, 15 Prozent haben während des Lockdowns erstmals einen Internetauftritt erstellt. Über einen Eintrag in Online-Verzeichnisse wie etwa Google MyBusiness, um bei Internet-Suchen gefunden zu werden, verfügten vor der Krise weniger als ein Drittel der Unternehmen (31 Prozent), inzwischen sind es 48 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Nutzung von Social Media Kanälen.
Das Internet hat sich bei vielen Kleinunternehmen noch immer nicht als Verkaufskanal etabliert: So hat während der Krise nur knapp jedes 10. Unternehmen einen Online-Shop gestartet, 16 Prozent hatten bereits einen. Lösungen, die die digitale Zusammenarbeit erleichtern oder der Information der eigenen Kunden dienen, verzeichnen durch die Corona-Krise eine größere Nachfrage: So gaben 27 Prozent der Befragten an, sogenannte Collaboration Tools wie G-Suite oder Office 365 stärker zu nutzen, ebenfalls ein Viertel (24 Prozent) sucht vermehrt den Kontakt zu Kunden via Mailings oder Newsletter.



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