Grafik für Entwickler 19.06.2018, 08:24 Uhr

Gezielte Blickführung

Blickführung funktioniert dann, wenn ein imaginärer Weg über eine Fläche zu einem Ziel führt.
Ein gelungenes Foto lenkt den Betrachter durch das abgebildete Motiv. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Landschaftsbild, eine Produktabbildung oder ein Portrait handelt. Verschiedene Kriterien, wie beispielsweise die Aufteilung von Linien und Flächen oder Farben und Tonwerten Tragen zu einer schlüssigen Blickführung bei.
Ist das Bild ein Bestandteil eines Layouts, etwa der Startseite eines Webauftritts, führt es, zusammen mit den anderen Elementen auf der Oberfläche, den Blick des Betrachters zu einem wesentlichen Element. Eine gezielt aufgebaute Blickführung dient also einerseits dazu, den Seitenbesuchern die Orientierung zu erleichtern, andererseits beeinflusst sie das Verhalten des Nutzers zugunsten des Anbieters. Beispielsweise eine Serviceseite des Versicherungsunternehmen Axa: Hier führt die Blickrichtung der beiden dargestellten Personen die Betrachter zunächst zu dem Trust-Element Focus Money, Beste Gesundheitsservices, um die Seriosität des Versicherungsunternehmens zu unterstreichen. Erst danach wandert der Blick zu den, weiter unten angesiedelten Schaltflächen zur Spezialistensuche und dem Gesundheitstelefon. Wäre der Blick des Paares zum Himmel gerichtet, würde das Bild in diesem Layout nicht funktionieren (Bild 1).

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