Studie 28.01.2019, 08:28 Uhr

Mehr Gehalt bei Jobwechsel

Der häufigste Grund für Gehaltssteigerungen in Deutschland sind Jobwechsel: Gut ein Drittel der vom Personaldienstleister Robert Half befragten Arbeitnehmer hat seine letzte Gehaltserhöhung im Zuge eines Jobwechsels erhalten.
Der häufigste Grund für eine Gehaltserhöhung war 2018 der Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber.
(Quelle: Robert Half, Arbeitsmarktstudie 2018)
18 Prozent davon haben für die Gehaltserhöhung den Arbeitgeber gewechselt, 16 Prozent haben hingegen intern gewechselt oder wurden befördert. »Arbeitnehmer, die in einen Job mit neuer Verantwortung wechseln – ob beim aktuellen oder einem neuen Arbeitgeber –, sollten natürlich mehr Geld verdienen. Bedenklich ist, wenn es für gute Leistungen und Weiterentwicklungen in der aktuellen Position keine spürbaren Gehaltssteigerungen gibt«, sagt Christian Umbs, Managing Director bei Robert Half. »Für Mitarbeiter ist ein Gehaltsplus eine wichtige Wertschätzung. Bleibt sie verwehrt, kann das zu steigenden Kündigungsraten und Neueinstellungen zu höheren Gehältern führen.« Diese Spirale schadet letztendlich beiden Seiten: Unternehmen verlieren wertvolle Arbeitskräfte und müssen Zeit sowie Geld für das Recruiting investieren. Arbeitnehmer riskieren durch den Stellenwechsel, dass der neue Job ihnen weniger zusagt als vermutet oder sie sogar in der Probezeit gekündigt werden.


Das könnte Sie auch interessieren