Regionalitätsstudie 23.03.2019, 10:53 Uhr

Heimat und Beruf

Regionalität ist ein entscheidender Aspekt für die Gewinnung von Fachkräften.
Umzug für einen neuen Job: 40,1 Prozent der Fachkräfte würden für einen neuen Job gar nicht umziehen.
(Quelle: Regionalitätsstudie von meinestadt.de )
Das zeigt eine jüngst vom Online-Portal meinestadt.de durchgeführte Studie, welche die Zusammenhänge zwischen Region, Heimat und Job im Denken sowie in der Lebensführung von Fachkräften systematisch beleuchtet hat. Ein Ergebnis: Heimat beschreibt für die meisten Fachkräfte einen engen Radius um ihren Geburtsort, in dem Familie und Freunde wohnen. In aller Regel arbeiten Fachkräfte dort auch. 87,9 Prozent der Befragten ist es wichtig oder sehr wichtig, dass ihr Arbeitsplatz nah an ihrem Wohnort liegt. Fast die Hälfte würde Abstriche im Job hinnehmen, um in der Heimat bleiben zu können, ein weiteres Drittel würde das vielleicht tun. Im Osten sind Fachkräfte übrigens deutlich eher bereit, Abstriche hinzunehmen, als in anderen Teilen des Landes.
Die meisten Fachkräfte vertrauen auf Jobbörsen und suchen in einem Radius von bis zu 49 Kilometern, das ist ziemlich genau der Radius, den sie mehrheitlich als Heimat kategorisieren. Sehr viele Fachkräfte schließen einen jobbedingten Umzug kategorisch aus . 40,1 Prozent würden für einen Job gar nicht umziehen, 27,2 Prozent nur in einem Umkreis von unter 30 Kilometern. Das stärkste Motiv für einen jobbedingten Umzug ist das Gehalt. Aber nur etwas mehr als ein Viertel würde für mehr Geld tatsächlich umziehen. "Bessere langfristige Perspektiven im Job" sind sogar nur für 8,8 Prozent Grund genug für einen Umzug.


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