User-First-Pyramide 05.03.2018, 10:56 Uhr

Bausteine einer erfolgreichen App

Die großen App-Stores von Google und Apple beherbergen jeweils mehr als zwei Millionen Apps, wirtschaftlich erfolgreich sind davon jedoch nur einige Tausend. Weshalb scheitern die meisten?
Die Application-Intelligence-Experten von AppDynamics erklären, wie erfolgreiche Apps entwickelt werden.
Oftmals liegt es an einer falschen Herangehensweise bei der Entwicklung. Zur Orientierung von App-Entwicklern hat AppDynamics einen Leitfaden veröffentlicht. Um mit ihren Apps erfolgreich zu sein, sollten sich Unternehmen und Entwickler an der User-First-Pyramide orientieren. Sie besteht aus vier Bausteinen: Performance, Utility, Functionality und Delight.
Performance ist die Basis von allem. Denn wenn sie nicht stimmt, ist es ganz unerheblich, wie gut man in anderen Bereichen gearbeitet hat – lange Ladezeiten machen die besten Features kaputt. Der App Attention Span Index von AppDynamics deckt auf, welche Risiken hier lauern: 80 Prozent aller Verbraucher haben schon mal eine App gelöscht, weil die gebotene Performance nicht den Erwartungen entsprach. Performance-Probleme schlagen auch auf die Stimmung: 56 Prozent empfinden in solchen Fällen Frustration, 28 Prozent zeigen sich sogar gestresst oder wütend.
Beim Thema Utility geht es um den konkreten Nutzen, den die App schaffen soll. Erfüllt die App diesen intendierten Nutzen nicht oder nur unzureichend, steigen die Anwender schnell auf Alternativen um. Ist die Performance abgesichert und der Nutzen der App realisiert, gilt es die Funktionalität der App zu optimieren. Dazu zählen Features, die es leichter machen, die App zu verwenden, etwa eine übersichtliche Menüführung.
Zum Schluss geht es um die kleinen Dinge, die dem Nutzer eine Freude bereiten. Dazu zählen etwa animierte Elemente in der App oder einen gut gemachten Ladebildschirm.


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