AppsFlyer-Report 03.07.2022, 10:20 Uhr

Chancen und Herausforderungen von Apps mit Abo-Modell

Abonnementbasierte Apps wachsen von Jahr zu Jahr und spiegeln das veränderte Verbraucher-Verhalten wider. Apps verschiedener Kategorien haben daher damit begonnen, das Abo-Modell zu übernehmen.
Globaler allgemeiner Installationstrend bei Abonnement-Apps im Nicht-Gaming-Segment.
(Quelle: www.appsflyer.com)
Dabei machen Spiele-Apps fast 11 Prozent aller Abonnement-Apps aus. Der Löwenanteil an Apps, die ein Abonnement anbieten, gehört aber den Nicht-Spiele-Apps (Gesundheit & Fitness, Fotografie und Unterhaltung).
Dieses Wachstum hat auch positive Effekte für App-Entwickler. Abonnementbasierte Monetarisierungsstrategien sind vorhersehbar, leicht zu testen und haben daher das Potenzial zu einer größeren Profitabilität. Darüber hinaus erhalten Abonnement-Apps in App Stores einen höheren Umsatzanteil aus Abonnementgebühren im Vergleich zu Nicht-Abonnement-Apps: Entwickler erhalten 70 Prozent der Abonnement-Einnahmen und diese steigen nach einem Jahr auf 85 Prozent.
»App-Vermarkter:innen liebäugeln mit einem Abo-Preismodell, weil dieses ihnen eine bessere Vorhersagbarkeit zukünftiger Einnahmen und einen wiederkehrenden Umsatzstrom ermöglicht. Gleichzeitig ist es wichtig zu verstehen, dass das Angebot eines Abo-Modells eine große Verpflichtung darstellt«, sagt Ben Jeger, Managing Director Central Europe bei AppsFlyer. »Abo-Apps gedeihen, wenn sie einen kontinuierlichen Mehrwert und Inhalte bieten und persönliche Beziehungen zu ihren Nutzer:innen aufbauen. Wenn eine App dieses Versprechen nicht einhalten kann, wird das Abo-Modell nicht funktionieren.«




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