Die Zukunft der Apps 25.06.2016, 09:07 Uhr

Inno{Hacks}: Die Apps der Gewinner

An einem Wochenende Anfang Juni kamen in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe 75 Entwickler, Designer und Innovationsexperten beim Hackathon Inno{Hacks} zusammen. In Teams von bis zu fünf Personen wurden innerhalb von 24 Stunden neue Ideen für Apps entworfen und erste Prototypen entwickelt.
Anfang Juni kamen in Karlsruhe 75 Entwickler, Designer und Innovationsexperten beim Hackathon Inno{Hacks} zusammen.
Innerhalb von drei Minuten galt es die Jury zu überzeugen, um in einer von drei Preiskategorien den ersten Platz beanspruchen zu können. Die Preise waren mit jeweils 500 Euro honoriert und wurden von der Stadt Karlsruhe, stellvertretend von Herrn Peter Behringer und Erik Wohlfeil, an die Teilnehmer vergeben
  • CAPAPP: Wer kennt es nicht? Man benötigt kurzerhand einen Dienstleister. Dazu nutzen wir den Suchanbieter unseres Vertrauens, suchen einen Dienstleister heraus und wählen die Nummer. Ein Prozess, dem das Team “The CAP” (Call a professional) zu lange dauert und Optimierungspotenzial hat. So hat das Team eine App entwickelt, die neben einem Suchfeld keine weiteren Eingaben benötigt. Tippt man einen Dienstleister in das Suchfeld ein wird automatisch nach ihm gesucht. Dabei werden im Internet verfügbare Bewertungen genutzt und der am besten bewertete in der Umgebung wird direkt angerufen. Die CAPAPP hat die Jury in der Preiskategorie UX Innovation überzeugt.
  • Swip: Das Team um Swip hat sich zur Aufgabe gemacht, zwei oder mehr Smartphone-Displays zu verbinden, sodass sie wie ein großer Bildschirm funktionieren. Dabei haben die Entwickler die verschiedenen Größen der Geräte sowie deren Lage zueinander beachtet. Daten, beispielsweise Bilder, konnten so von einem Telefon auf das andere per Geste übertragen werden. Als zweites Beispiel wurde ein Pong-Spiel entwickelt, welches über den vergrößerten Bildschirm gespielt werden konnte. Swip konnte die Jury in der Preiskategorie Technology Innovation überzeugen.
  • Talk Light: In unserer schnelllebigen Zeit sind Fernbeziehungen keine Seltenheit mehr. Pärchen schreiben sich vor dem Zubettgehen oder nach dem Aufwachen, während sie frühstücken oder sie auf Arbeit sind. All diese Aktionen müssen aktiv von einem Partner ausgeführt werden. Talk Light hat zusammen mit Philips Hue diese Situation verbessert, um den Partner besser in den Alltag zu integrieren. Die Idee: Kommunikation per Licht. Eingebaut in ein Kissen und ausgestattet mit einem Drucksensor kann beim Partner ein Licht angehen, wenn der andere zu Hause in seinem Bett liegt. Diese süße Idee hat die Jury in der Preiskategorie Social Innovation überzeugt.
  • Promptr: Wie teilt man seinen Teamkollegen während einer Präsentation mit, wie viel Zeit er noch hat, ob er zu schnell oder zu langsam vorträgt? Mit dieser Frage hat sich Team Promptr beschäftigt und hat eine kreative Lösung zusammen mit Philips Hue gefunden. Lichter wechseln ihre Farbe von grün nach rot um die Zeitfortschritt anzuzeigen. Ein schnelles oder langsames Blinken signalisiert die Sprechgeschwindigkeit. Das Projekt wurde auch im Anschluss für die weiteren Pitches von den anderen Teams genutzt. Philips Hue hat für dieses Team einen Sonderpreis ausgegeben und fünf Hue Starterkits an die Teammitglieder verteilt.
Inno{Hacks} war ein Teil von Hack Germany (http://hackgermany.de), einem HackathonWochenende in Deutschland. Über 150 Teilnehmer kamen Berlin, München und Karlsruhe zusammen, um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Veranstalter des Hackathons war Hackerstolz e.V. (http://www.hackerstolz.de/de/) ein Verein zur Förderung der digitalen Kultur in Deutschland.
Dominik Doerner, Mitorganisator des Hackathons: »Die Atmosphäre am Hackathon war super. Viele Leute, viele kreative Ideen. Wir sind gespannt, ob wir eine der Ideen in einem StartUp wiedersehen!«. Manuel Rauber, Mitorganisator, ergänzt: »Dank der Mensa waren die Teilnehmer mit leckerem Essen und kühlen Getränken versorgt. So konnten sie sich vollkommen auf ihre Idee konzentrieren. Wir freuen uns, nächstes Jahr einen weiteren Hackathon an der DHBW Karlsruhe ausrichten zu können.« [bl]



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