Visa Mobile Payment Monitor 2020 30.08.2020, 17:43 Uhr

Kontaktloses und mobiles Bezahlen im Aufschwung

Die Corona-Krise hat das gesellschaftliche Handeln im Alltag und insbesondere das Bezahlen stark beeinflusst. Das belegen die Ergebnisse der repräsentativen Online-Befragung »Mobile Payment Monitor 2020« von Visa in Zusammenarbeit mit forsa.
Drei Viertel aller Verbraucher bezahlen nun kontaktlos mit der Karte, dem Smartphone oder Wearable.
(Quelle: www.visa.de )
Mit Abstand das beliebteste Zahlungsmittel ist die Karte, mit der 56 Prozent am liebsten bezahlen - das sind 3 Prozentpunkte mehr als 2019. Das Bargeld hingegen hat an Beliebtheit verloren, statt 38 Prozent küren nur noch 32 Prozent Cash zum persönlichen Liebling. Die Anzahl der Mobilzahler konnte sich innerhalb eines Jahres auf 12 Prozent verdoppeln. Zudem sind kontaktlose Kartenzahlungen überdurchschnittlich gestiegen und werden positiver bewertet - und das über alle Generationen hinweg.
Zu dieser Verhaltensänderung beigetragen haben unter anderem die neu aufgetretenen Hygienebedenken in der aktuellen Corona-Pandemie: 55 Prozent der Befragten finden es vorteilhaft, dass sie beim kontaktlosen Bezahlen weder mit dem Kassenterminal noch mit Bargeld in Kontakt kommen. Bei einem Viertel der Befragten (25 Prozent) hat sich die Einstellung zum kontaktlosen Bezahlen seit der Pandemie verbessert, jeder Dritte (38 Prozent) bezahlt nun öfter kontaktlos als vor der Krise.
Die mit Corona einhergehenden Hygienebedenken sind jedoch nicht der einzige Grund für das Umdenken der Verbraucher. Am wichtigsten ist es den Befragten, den Überblick über ihre Ausgaben zu behalten - darauf legen neun von zehn Konsumenten (90 Prozent) Wert. Sechs von zehn (61 Prozent) möchten sofort sehen, wie viel Geld sie wo ausgegeben haben. Fast genauso viele (59 Prozent) legen Wert darauf, vor einem Kauf nicht mehr zum Geldautomaten zu müssen und jeder Zweite (51 Prozent) erwartet einen schnellen Bezahlvorgang.


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