5G-Sendemasten 31.05.2021, 09:04 Uhr

Holz für mehr Ästhetik

G-Sendemasten müssen flächendeckend verteilt sein, um eine sichere Datenübertragung zu gewährleisten. Damit dadurch das Stadtbild nicht negativ beeinflusst wird, haben sich angehende Architekten an der TU Kaiserslautern mit dieser Thematik in einem Seminar befasst.
Die Entwürfe der studentischen Teams werden als Modelle nachgebaut.
(Quelle: AG Robeller/TUK )
»Sie hatten die Möglichkeit, sich vorzustellen, wie die Straßen der Zukunft aussehen werden«, sagt Juniorprofessor Christopher Robeller, der an der TUK die Arbeitsgruppe Digitaler Holzbau leitet. »Ihre Modelle einer umweltfreundlichen Verkleidung einer 5G-Basisstation haben sie aus Holz entworfen. Beteiligt an dem Vorhaben ist auch das finnische Unternehmen Ecotelligent Ltd. Es ist darauf spezialisiert, umweltfreundliche Telekommunikationsmasten und -systeme aus Holz zu entwickeln und zu bauen. »Alle Entwürfe der Studenten waren hervorragend«, so Robeller weiter. »Dennoch mussten wir die drei besten auswählen.«
Diese Entwürfe entwickelt das finnische Unternehmen dann weiter. Im Anschluss sollen diese sogenannten Smart-Masten in einer Pilotphase in Kaiserslautern aufgebaut werden. Dazu arbeitet das Team um Robeller und Ecotelligent mit der KL.digital GmbH zusammen, der Digitalisierungsagentur der Stadt Kaiserslautern. Im Sommer sollen die Bürger das beste Modell auswählen. Sollten die Masten auf Anklang stoßen, könnten sie künftig auch weltweit in anderen Städten zum Einsatz kommen.




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