Mobilfunkanbieter MTS 09.11.2020, 09:09 Uhr

Neue Cloud-Infrastruktur mit OpenStack

Der russische Mobilfunkbetreiber MTS will mit Canonical, dem Herausgeber von Ubuntu Linux, ein digitales Ökosystem auf Basis der Open-Source-Plattform Charmed OpenStack aufbauen.
(Quelle: www.ir.mts.ru )
Ziel ist, die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen und die Einführung neuer Dienste zu beschleunigen - auch im Hinblick auf die von MTS erwartete künftige 5G-Einführung. Außerdem sollen damit die Gesamtbetriebskosten (TCO) der Cloud-Infrastruktur gesenkt werden. MTS will außerdem seine technologische Kernkompetenzen erweitern und ein Kompetenzzentrum für die Entwicklung OpenStack-basierter Lösungen einrichten. MTS startet den operativen Rollout nächstes Jahr. Charmed OpenStack von Canonical soll im Endausbau in elf Rechenzentren in Russland betrieben werden.
»Die Entscheidung für OpenStack ist ein weiterer Schritt bei unserem Umstieg auf Open-Source-Software. Wir bauen eine auf OpenStack basierende Infrastruktur auf und schaffen so eine Grundlage für die 5G-Einführung. Gleichzeitig werden wir so die Edge-Computing-Funktionen unseres Netzwerks verbessern, die Virtualisierung kosteneffizienter gestalten und uns erlauben, mehr virtuelle Plattformen zu verwenden. Das wird zu einer agileren IT beitragen, mit der wir komplexe Aufgaben lösen und den Anforderungen unserer Kunden besser gerecht werden«, so Victor Belov, Chief Technical Officer von MTS.



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