HPE 30.03.2020, 09:06 Uhr

Offene 5G-Plattform für Netzbetreiber

Hewlett Packard Enterprise (HPE) bringt mit dem HPE 5G Core Stack eine offene, cloud-native 5G-Kernnetz-Plattform auf den Markt.
(Quelle: Bold )
Sie ist mit aktuellen und künftigen Netzwerk-Generationen kompatibel und vermeidet zudem die Abhängigkeit von Netzausrüstern. Die Plattform wird als vorintegrierte Software- und Hardwarelösung im As-a-Service-Modell verfügbar sein. Damit zahlen Netzbetreiber nur das, was sie nutzen, sie müssen weniger für den Aufbau des 5G-Kernnetzes investieren, und sie können schneller neue Einnahmequellen mit 5G erschließen.
Einige Netzbetreiber haben schon begonnen, 5G-Zugangsnetze (Radio Access Networks) bereitzustellen. Der volle Nutzen von 5G erschließt sich aber erst, wenn diese mit 5G-Kernnetzen kombiniert werden. Das erlaubt ganzheitliches Management, gemeinsame Datennutzung und das sogenannte Slicing, also die Aufteilung in virtuelle 5G-Netze für bestimmte Einsatzzwecke. Allerdings ist noch weitgehend unklar, wie genau die Leistungsprofile für die einzelnen Anwendungsfälle beschaffen sein müssen. Durch die Bereitstellung des HPE 5G Core Stack über das As-a-Service-Portfolio HPE Greenlake lässt sich der Leistungsumfang des Kernnetzes entsprechend der Anforderungen anpassen.
»In ein neues 5G-Netzwerk zu investieren, bevor Umsatz zurückfließt, ist für viele Netzbetreiber eine finanzielle Herausforderung«, sagt Phil Mottram, Vice President und General Manager des HPE-Geschäftsbereichs Communications and Media Solutions. »Mit dem HPE 5G Core Stack können sie die Bereitstellung heute starten und die Infrastruktur bezahlen, wenn ihre Umsätze wachsen.«
Mit dem erweiterbaren, cloud-nativen 5G-Kernnetz können Telekommunikationsunternehmen zudem die Abhängigkeit von Netzausrüstern vermeiden. Traditionell ist die Telko-Branche auf proprietäre, vertikal integrierte Systeme angewiesen. Mit dem HPE 5G Core Stack dagegen lassen sich Netzwerkfunktionen nach Bedarf austauschen.



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