Fitnessprodukte 03.05.2022, 09:56 Uhr

Nachfrage nach Wearables steigt

Sowohl die Verkaufszahlen als auch die Umsätze mit Fitness Trackern und Smartwatches mit Gesundheitsfunktionen haben auch im ersten Quartal des Jahres wieder deutlich zugelegt.
(Quelle: Garmin)
Laut dem Hemix, der von GfK, gfu und BVT quartalsweise errechnet wird, verkaufen sich Wearables mit Gesundheitsfunktionen weiterhin sehr gut. Die Stückzahlen haben sich bei diesen Produkten im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt (+99 Prozent). 
Im ersten Quartal 2022 liegt die Steigerung bei 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Ein wichtiger Grund für diesen Boom ist laut GfK die Verbreitung des Corona-Virus. Ist man infiziert, kann sich das durch einen geringeren Sauerstoffgehalt im Blut bemerkbar machen. 
Pulsoximeter und Smartwatches mit Messfunktion für den Blutsauerstoffgehalt können frühzeitig auf bedrohliche Situationen hinweisen. Bei den Umsätzen fielen die Steigerungen sogar noch deutlicher aus: plus 131 Prozent im Jahr 2021 und 55 Prozent im ersten Quartal 2022.
Ebenfalls ein wichtiges Verkaufsargument ist die EKG-Funktion, hier betrug das Stückzahlwachstum 89 Prozent im Jahr 2021 und 58 Prozent im ersten Quartal 2022. Beim Umsatz legten Geräte mit dieser Messfunktion um 64 Prozent in 2021 und um 55 Prozent in den ersten drei Monaten 2022 zu.
Das Feature zur Überwachung der eigenen Schlafqualität konnte ein Stückzahlplus von 21 Prozent im letzten Jahr generieren, im ersten Quartal 2022 lag es bei sechs Prozent. Deutlich höher war die Zuwachsrate hier beim Umsatz mit 58 Prozent im Jahr 2021 und 24 Prozent im ersten Quartal 2022.
Moderate 10 Prozent Stückzahlwachstum im Jahr 2021 und drei Prozent in den ersten drei Monaten 2022 zeigte die inzwischen schon bei fast allen Modellen integrierte Funktion zur Messung der Herzfrequenz am Handgelenk. Dies führte zu 22 Prozent mehr Umsatz in 2021 und 19 Prozent mehr Umsatz im ersten Quartal 2022.




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