Umfrage 09.05.2021, 11:15 Uhr

Smartphone ist der wichtigste Begleiter

Für eine Mehrheit der Deutschen vergeht kein Tag ohne Surfen, kein Tag ohne Fernsehen oder Videos, kein Tag ohne WhatsApp oder andere Nachrichten. Fast jeder besitzt heute ein Smartphone, die Nutzung hat in den vergangenen Jahren zugenommen.
Umfrage: Das Smartphone ist der wichtigste Begleiter in der Corona-Krise.
(Quelle: Huawei )
67 Prozent der Deutschen surfen täglich im Internet. 63 Prozent tauschen sich mit anderen über Messenger-Dienste wie WhatsApp aus. 59 Prozent schauen täglich Fernsehen oder Videos. Ob Streaming oder TV, der Video-Konsum hat in der Corona-Krise deutlich zugenommen. Das sagen 35 Prozent der Deutschen. Fast ebenso viele berichten, dass sie auch mehr im Internet surfen als vor der Pandemie. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sagen dies sogar knapp zwei Drittel der Befragten über ihren Pandemie-Alltag.
Nur noch sieben Prozent der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger haben kein Smartphone. Ein Leben ohne Smartphone? Das kann sich die Hälfte der Deutschen schlicht nicht mehr vorstellen. Bei der Befragung vor vier Jahren ging es erst einem Drittel der Befragten so. Bei den unter 30-Jährigen sind es heute sogar drei Viertel der Befragten, die nicht mehr ohne ihr Handy auskommen. Fast jeden Dritten befällt Panik, wenn das Smartphone gerade nicht zur Hand ist. 43 Prozent erwischen sich dabei, wie sie nach einer gewissen Zeit automatisch auf das Smartphone schauen. Morgens gilt der erste Blick dem Handy und abends der letzte, das berichten 41 Prozent. 37 Prozent checken regelmäßig auch auf der Arbeit ihre privaten Nachrichten.
Die unter 30-Jährigen sind in einer Welt mit Handys aufgewachsen - und sie sind heute ihren Geräten noch viel enger verbunden: 31 Prozent der Befragten insgesamt und 74 Prozent der 18- bis 29-Jährigen gestehen, dass sie ihr Smartphone sogar häufig mit aufs Klo nehmen. Vor vier Jahren haben das erst 25 Prozent der Deutschen getan.
Die Zahlen basieren auf der Bevölkerungsbefragung »Die Süchte der Deutschen«, die von der Krankenkasse  pronova BKK im Januar 2021 durchgeführt wurde.




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