21.09.2015, 07:05 Uhr

Die Furcht vor Pannen in vernetzten Autos

Die deutschen Autofahrer haben aktuell noch Zweifel am Reifegrad moderner Car-IT. So fürchten 62 Prozent, ihr Auto werde durch die Vernetzungstechnik generell anfälliger für Pannen. 
Gut zwei Drittel sehen sich vor Hacker-Angriffen nicht ausreichend geschützt. Unbestritten positiv bewertet dagegen eine große Mehrheit die verbesserten Warnsysteme vernetzter Fahrzeuge im Straßenverkehr. 85 Prozent halten beispielsweise das schnelle Melden von Unfall- oder Gefahrenstellen für wichtig. Das zeigt die aktuelle Umfrage von CSC »Autos der Zukunft - Connected Cars 2015«.
Die neuen Sicherheitsfunktionen vernetzter Autos stehen bei den Verbrauchern hoch im Kurs. Neben der Unfallwarnung soll die Online-Navigation Staus rechtzeitig umfahren - das wünschen sich 75 Prozent der Bundesbürger. Zudem setzen die Verkehrsteilnehmer auf Echtzeit-Kommunikation zwischen den Fahrzeugen, damit künftig beispielsweise Grünphasen der Ampeln automatisch auf den tatsächlichen Verkehrsfluss angepasst werden (71 Prozent).
»Das vernetzte Auto der Zukunft hat bei den Verbrauchern in Deutschland bereits eine bemerkenswert gute Marktakzeptanz erreicht«, sagt Claus Schünemann, Vorsitzender der Geschäftsführung von CSC in Deutschland. »Wie unsere Umfrage zeigt, sollten sich die Autobauer bei der Fortentwicklung des vernetzten Autos jedoch verstärkt auf zentrale Fragen der IT-Sicherheit und den softwareunterstützten Bedienkomfort konzentrieren. Das spezielle Know-how der IT-Häuser wird in enger Zusammenarbeit mit den Auto-Ingenieuren dabei helfen, das Sicherheitsniveau der Car-IT weiter zu verbessern und damit die Kundenzufriedenheit in Zukunft abzusichern.«


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