DXC-Studie 11.03.2018, 17:18 Uhr

Banken und der EU-Datenschutz (DSGVO)

Die Banken in Deutschland arbeiten mit Hochdruck an Sicherheitslösungen, um die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu erfüllen.
78 Prozent der Bankmanager fokussieren sich dabei auf E-Mail-Sicherheit, 67 Prozent auf das Authentifizierungsmanagement und 66 Prozent auf den sicheren Zugang über mobile Endgeräte. Die internen Umstellungen erweisen sich als komplex: 61 Prozent der Bankmanager bewerten die Anpassung als große Herausforderung. Das sind Ergebnisse der DXC-Studie »EU-Datenschutz DSGVO«, die vom IT-Dienstleister DXC Technology durchgeführt wurde. Dafür wurden Bankmanager in Deutschland zum Stand der Umsetzung der DSGVO in ihrem Hause befragt.

Ein zentraler Grund für die Entwicklungs- und Einführungsschwierigkeiten liegt darin, dass nicht allein die IT-Abteilungen von der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung betroffen sind. Nahezu jeder Unternehmensbereich, in dem Daten entstehen, weitergeleitet oder gespeichert werden, muss Neuerungen implementieren. Daher sollte die Umstellung als ganzheitliches Change Management-Projekt betrachtet und die Verantwortung auf Top-Management-Ebene angesiedelt werden.

»Die DSGVO fordert, dass alle Daten sicher verarbeitet werden«, sagt Jürgen Seiter, Sales Director, Cyber Security, Nord- und Zentraleuropa bei DXC Technology. »DXC hilft den Banken dabei, rechtskonforme Prozesse schnell einzuführen: bei Verschlüsselung, Absicherung gegen Datenverlust, Zugangskontrolle, Regeln, Prozessen und Verfahren. Nach DSGVO sind Organisationen verpflichtet, die Betroffenen unverzüglich zu informieren, wenn persönliche Daten kompromittiert wurden. Die Aufsichtsbehörden sind darüber innerhalb von 72 Stunden zu informieren. Das Expertenwissen der DXC-Teams hilft den Banken dabei, sich schnell auf diese neuen Anforderungen einzustellen.«


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