Neue IBM Studie 11.02.2018, 17:36 Uhr

Zukunft der Identitätsfeststellung im Web

Ob bei der Anmeldung in Anwendungen oder an Geräten – Sicherheit hat bei Verbrauchern weltweit mittlerweile höchste Priorität.
IBM Security Studie »Future of Identity«: Sicherheit geht vor Bequemlichkeit.
Das zeigt eine neue globale Studie mit knapp 4.000 Befragten aus den USA, APAC und der EU, die von IBM Security in Auftrag gegeben wurde. Unterschiede ergeben sich vor allem in Bezug darauf, wie die Befragten ihre Online-Accounts und Daten absichern:  Während die ältere Generation eher auf traditionelle Passworthygiene setzt, nutzen junge Erwachsene eher Biometrie, Multifaktor-Authentifizierung und Passwort-Manager, um ihre Geräte und Profile zu schützen. Die Zukunft des Identitätsschutzes  liegt daher in Plattformen, die ein breites Spektrum zielgruppengerechter Authentifizierungsmöglichkeiten bieten.
Komplexe Passwörter, bestehend aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen, am besten maximal chaotisch zusammengestellt – das ist jungen Erwachsenen angesichts der wachsenden Password-Flut zu anstrengend. Sie suchen vielmehr nach innovativeren Lösungen, um der Sache Herr zu werden. Darauf sollten insbesondere Arbeitgeber mit alternativen Sicherheitskonzepten reagieren. Denn die Generation der Millennials wird schon bald zur größten Arbeitergruppe aufsteigen und Bedrohungen für die digitale Identität werden weiter zunehmen. Die jüngeren Befragten sprechen sich vor allem für biometrische Technologien wie Fingerabdruckleser, Gesichtsscans und Spracherkennung aus.

»Im letzten Jahr haben Datenlecks hochsensible, personenbezogene Daten wie Passwörter oder Sozialversicherungsnummern von Millionen von Verbrauchern offen gelegt. Es besteht kein Zweifel mehr daran, dass traditionelle Strategien zum Identitätsschutz von Hackern zunehmend öfter durchschaut und effektiv umgangen werden«, sagt Christian Nern, Head of Security Software DACH bei IBM Deutschland. »Kleine und mittelständische Unternehmen sind daher genauso wie Großkonzerne aufgefordert, einer effektiven Authentifizierung ihrer Mitarbeiter und Kunden höchste Priorität einzuräumen und fortschrittlichere Technologien wie Biometrie und Multi-Faktor-Authentifizierung anzubieten.«



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