DataCore 25.06.2016, 09:04 Uhr

Speicher-Performance: Neuer Weltrekord

DataCore hat einen neuen Weltrekord für die Durchsatzleistung von externen Speichersystemen gemäß Storage Performance Council (SPC) aufgestellt. Der DataCore Parallel Server durchbrach dabei erstmals die 5-Millionen-IOPS-Schallmauer (5.120.098,98 SPC-1 IOPS) und setzt sich mit weitem Abstand an die Spitze der Top Ten der SPC-1-Performance-Liste. Der erzielte Wert bedeutet laut DataCore mehr I/O-Operationen pro Sekunde als die beiden bisher führenden zusammen.
DataCores Rekordergebnis wurde in einer hyperkonvergenten Konfiguration auf zwei Standard-Lenovo-Servern erzielt, die über Fibre Channel mit zwölf externen Hosts verbunden waren, die den notwendigen I/O-Verkehr über anspruchsvolle Unternehmens-Applikationen generierten. Diese 2-Knoten-Konfiguration arbeitete mit dem DataCore Parallel Server, einer Softwarelösung, die das moderne Multicore-Computing nutzt, um I/O-Prozesse parallel zu verarbeiten, damit also Standard-Rechner in hochperformante Server powered by DataCore Parallel-I/O-Technologie verwandelt. Diese sind bestens gerüstet für anspruchsvolle  Anwendungen mit besonderen Anforderungen an die I/O-Leistung sowohl im Speicher-Netzwerk als auch bei hyperkonvergenten Einzelsystemen.
»Der erzielte Rekord stellt natürlich eine hervorragende Leistung dar, aber eigentlich ist er für DataCore nur der Ausgangspunkt dafür, was mit Parallel I/O- und Multicore-Technologie möglich ist – und hier scheint es keine Begrenzungen mehr zu geben«, sagt George Teixeira, CEO von DataCore Software. »Die Ergebnisse wurden schließlich auf zwei kleinen Standardrechnern erzielt! Die Flexibilität unserer Software erlaubt es, dass weitere Kerne und mehr Server-Knoten dazu gekoppelt werden, aber es war nicht unser primäres Ziel, nur eine Top-Leistungsziffer abzuliefern. Vielmehr wollten wir demonstrieren, dass für I/O und Speicher-Architekturen durch Parallel-I/O-Technologie ein neues Zeitalter angebrochen ist. Wir liefern den Beleg, dass das Moore’sche Gesetz – leicht modifiziert – auch weiterhin gilt.«
Für ein System auf diesem Leistungsniveau muss der Anwender üblicherweise mehr als zwei Millionen US-Dollar investieren, die DataCore-Lösung kostet lediglich ein Viertel davon. Damit bot DataCore mit einem Preis-Leistungs-Verhältnis von 10 US-Cent pro SPC-1 IOPS, einen vielfach besseren Wert als die Vergleichsysteme.
Die durchschnittliche Antwortzeit unter Vollauslastung ist ein weiterer aussagekräftiger Indikator für den Nutzen eines Systems, insbesondere für Anwender, bei denen es darum geht, schnell große Datenmengen auszuwerten und damit einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen. Die  DataCore Parallel Server Software erreichte im Durchschnitt eine Antwortzeit von 280 Mikrosekunden (0,28 ms) während des achtstündigen SPC-1-Dauertests. Die bislang führenden Systeme von Huawei und Hitachi zeigten mit 0.92 und 0.96 Millisekunden im Schnitt dreimal langsamere Antwortzeiten.
Die Leistung ist umso beeindruckender, als sie auf einem externen System erzielt wurde, das über ein Fibre Channel  SAN (Storage Area Network) angebunden war, wo andere Produkte erheblich höhere Latenzzeiten aufwiesen. Mit seinen Partnern QLogic, Brocade und Lenovo konnte DataCore eine Konfiguration präsentieren, die eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass moderne Fibre Channel SANs kein Hindernis für extrem schnelle Storage-Performance darstellen müssen.
Die streng überwachten Tests nach SPC-1 prüfen die Systemperformance für kritische Anwendungen auf Unternehmensebene, wie sie für Datenbanken und Transaktionssysteme typisch sind. Die Konfiguration mit DataCore Parallel Server und zwei Lenovo System x3650 M5-Systemen kann im kompletten SPC-1-Report im Detail eingesehen werden unter http://www.storageperformance.org/results/benchmark_results_spc1_active/#a00179. [bl]




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