Kaspersky-Website gehackt 10.02.2009, 00:00 Uhr

Kundendaten waren auslesbar

Sicherheitsspezialist Kaspersky Lab hat eine herbe Lektion gelernt, kann jedoch von Glück sagen, dass der Hacker keine bösen Absichten hatte.
Es soll ganz einfach gewesen sein, über die Website von Kaspersky Lab Zugriff auf die Datenbank mit den Kundendaten zu erlangen. Logindaten inklusive Passwörtern, Freischaltcodes und E-Mail-Adressen waren frei einsehbar und hätten problemlos gestohlen werden können. Dass nichts schlimmes passiert ist, liegt wohl einzig und allein daran, dass der Hacker Unu nicht an einem Datenklau und dem damit verbundenen Datenskandal interessiert war. Der Hacker hatte über eine manipulierte URL Zugang zur Datenbank erhalten. Uru wollte den Antivirus-Hersteller warnen und stieß auf taube Ohren. Drei E-Mails wurden angeblich ignoriert. Schließlich veröffentlichte er zum Beweis, dass er in die Datenbank einbrechen konnte, eine Liste der Tabellen und bekam so die nötige Aufmerksamkeit. Kaspersky hat die Lücke inzwischen geschlossen.
Heute findet übrigens in 40 Ländern der Safer Internet Day statt, der auch von Kaspersky unterstützt wird. Der Hersteller von Sicherheitssoftware will vor den Gefahren von Cybercrime warnen. Jetzt haben die russischen Sicherheitsexperten ja eine brandaktuelle Anekdote zu erzählen. (jp)
Info: Kaspersky




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