Quelle: Foto: Shutterstock / Panchenko Vladimir
Design einer Webservice-API 16.09.2020, 09:17 Uhr

Eine Wissenschaft für sich

Das Design einer perfekten Webservice-API ist eine Wissenschaft für sich.
In einer Software-Welt, in der Applikationen schon lange nicht mehr auf einem einzelnen Rechner zu Hause sind und sich munter auf Server und Clients weltweit verteilen, ergibt sich unmittelbar nach dem Setup aller Container und Clients sofort eine gewisse Notwendigkeit, die kunstvoll verteilten Softwareschnipsel wieder über geeignete Kommunikations-Mechanismen miteinander interagieren zu lassen, auf dass sich ein sinnvolles Ganzes ergäbe.
Das war schon damals in der grauen Computer-Vorzeit, als COM und CORBA nochfür richtig moderne Technologien gehalten wurden, nicht anders. Einziger Unterschied war der, dass der normale Programmierer mit der technologischen Basis von COM und CORBA in den seltensten Fällen zu tun hatte, da das System diese vor dem Entwickler weitestgehend verbarg. Schließlich sollte der Entwickler keinen Unterschied zwischen lokalen und entfernten Objekten spüren, so zumindest die Zielstellung. Ungefähr das Komplexeste in Bezug auf die Verbindung zweier Computer war die Programmierung von Sockets, RS232-Schnittstellen oder ähnlichen Kommunikationskanälen. Auch dies war nicht unbedingt jedermanns Sache, war doch der Weg zur reibungslos funktionierenden Anwendung  auf solch hardwarenahem Level meist mit reichlich Fallstricken und gelegentlichen Kompatibilitäts-Workarounds gesäumt.

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