Rendering-Performance von Webseiten und Web-Apps 06.05.2016, 10:29 Uhr

Ruckelfrei

Interaktionen auf Webseiten sollten flüssig und geschmeidig ablaufen.
Bei dem Begriff Performance denkt man meist zuerst an die Geschwindigkeit, mit der die Daten für eine Webseite übertragen werden. Bei der Rendering-Performance geht es hingegen darum, wie die Daten dargestellt werden, und dass Komponenten schnell auf Aktionen durch den Benutzer reagieren. Animationen müssen flüssig ablaufen und dürfen nicht ruckeln – nur dann empfinden die Benutzer die Interaktionen als positiv. Damit das klappt, müssen die Daten dem Browser möglichst effektiv zur Verfügung gestellt werden und Interaktionen/Animationen richtig konzipiert sein.
Um zu verstehen, wie sich die Rendering-Performance beeinflussen lässt, sollte man sich ansehen, wie ein Browser eine Seite darstellt. Entscheidend ist erst einmal die Framerate: Die meisten Geräte erneuern die Bildschirmdarstellung 60-mal in der Sekunde. Höhere Frame­raten bringen nichts, weil sie vom Benutzer nicht wahrgenommen werden. Bei Interaktionen oder beim Scrollen durch den Benutzer muss der Browser der Aktualisierungsrate des Geräts entsprechen und für jede dieser Bildaktualisierungen ein neues Bild zur Verfügung stellen.

web & mobile DEVELOPER

Sie wollen zukünftig auch von den Vorteilen eines plus-Abos profitieren? Werden Sie jetzt web&mobile Developer plus Kunde.
  • 2 Monate Gratis testen
  • Über 4.000 qualifizierte Fachartikel
  • Diverse DevBooks thematisch für Sie zusammen gestellt
  • Webcasts von 30 - 90 Min.
  • Aufzeichnungen von ausgewählten Fortbildungen und Konferenzen
  • Auf jedem Gerät verfügbar