Shopware-Umfrage 15.12.2019, 11:23 Uhr

Onlinehändler steigern Umsatz

Die Shopware AG hat über eine Umfrage bei mehr als 600 Shopbetreibern interessante Einblicke in den Alltag des deutschen Onlinehandels gewonnen.
Klassische Zahlungsarten liegen weiter vorne.
(Quelle: www.shopware.com )
Die Nahrungs-, Genussmittel & Getränkebranche ist nach wie vor die am stärksten vertretene Branche unter den Befragten. Der Anteil von circa 15 Prozent stieg im Vergleich zum Vorjahr sogar um circa 1,5 Prozentpunkte an. An zweiter Stelle befindet sich die Bau,- Garten und Heimwerkerbetriebsbranche (13,5 Prozent). Mit 11,5 Prozent stellt die Fashionbranche den drittgrößten Teil der Teilnehmergruppe dar. In Sachen Umsatz kann ein Großteil der Händler auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurückblicken. Lediglich zehn Prozent der Händler müssen Umsatzeinbußen für 2019 verbuchen.
Auch in diesem Jahr setzt ein Großteil der Onlinehändler weiter auf klassische Zahlungsarten in den eigenen Onlineshops. Die meistangebotene Zahlungsart bleibt Vorkasse (85,5 Prozent), gefolgt von Paypal (77 Prozent) und Kauf auf Rechnung (56 Prozent).
Bereits über die Hälfte der Teilnehmer (55 Prozent) beliefert sowohl B2C-, als auch B2B Kunden. 34 Prozent richten ihr Geschäft lediglich auf B2C aus, wobei 11 Prozent sich auf den B2B-Vertrieb spezialisiert haben.
Unverändert zum Vorjahr verkauft etwa die Hälfte der Befragten Artikel aus eigener Herstellung (54 Prozent). Die Mehrheit der Befragten (25,5 Prozent) vertreibt ein äußerst umfassendes Sortiment mit 1.000 bis 5.000 Artikeln.
Interessant ist auch, dass die Hälfte der Shopbetreiber, die an der Umfrage teilnahmen zwei oder mehr Onlineshops führen. Lediglich 28 Prozent setzten auf die Unterstützung einer Partneragentur, wenn es um die technische Betreuung des Onlineshops geht. Ein großer Arbeitsaufwand, denn 50 Prozent der befragten Unternehmen bestehen aus einem bis vier Mitarbeitern.
43 Prozent der befragten Onlinehändler betreibt zusätzlich ein stationäres Ladengeschäft. Weitere beliebte Vertriebskanäle sind Amazon, eBay und Social Media-Kanäle. Hier lässt sich auch ein Trend verzeichnen: Social Media-Kanäle gewinnen weiterhin an Relevanz. Etwa ein Drittel der Shopbetreiber nutzt weiterhin ausschließlich den eigenen Onlineshop, um Produkte zu vertreiben.



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