Quelle: Bold
Korrekte Preisangaben 04.12.2019, 11:20 Uhr

Dem Preis auf dem Grund gegangen

Die Kunst der korrekten Preisangaben.
Wer Verbrauchern geschäftsmäßig oder regelmäßig in sonstiger Weise Waren oder Leistungen anbietet oder damit gegenüber Verbrauchern unter Angabe von Preisen wirbt, muss die Preise anzugeben, die einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile (so genannter Gesamtpreis) zu zahlen sind. Dies regelt § 1 Abs. 1 der Preisangabenverordnung (PAngV).
Nach § 13 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) gilt jede natürliche Person als Verbraucher, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Wenn der Händler die so genannte Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt (Umsatzgrenze im Vorjahr bei max. 17.5000 Euro und im laufenden Kalenderjahr bei maximal 50.000 Euro), muss er darauf hinweisen und darf natürlich nicht die Umsatzsteuer in den Gesamtpreis mit einbeziehen.

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