Carbon Black Threat-Report 06.10.2019, 11:32 Uhr

Gleichbleibend hohes Bedrohungsniveau

Der Security-Spezialist Carbon Black hat die Ergebnisse seines zweiten Threat-Reports für Deutschland bekanntgegeben.
Der Carbon Black Threat-Report für Deutschland offenbart größere Zuversicht trotz gleichbleibend hohem Bedrohungsniveau.
(Quelle: www.carbonblack.com )
Für diesen Report wurden weltweit gut 2000 CIOs, CTOs und CISOs befragt, davon 256 aus ganz Deutschland. Die Angaben der deutschen Befragten zeigen, dass das Bedrohungsniveau kontinuierlich hoch ist und Cyberangriffe teilweise immer ausgefeilter werden. Phishing-Angriffe sind die Hauptursache von Datenschutzverletzungen.
Laut der Umfrage haben 98 Prozent der Unternehmen in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten eine Datenschutzverletzungen erlitten und 99 Prozent gaben an, dass die Zahl der Angriffe in den vergangenen zwölf Monaten zugenommen hat. 77 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben IT-Sicherheitsbedenken in Bezug auf die digitale Transformation und die Einführung des 5G Mobilfunkstandards. Immerhin 95 Prozent der Befragten fühlen sich besser gegen Cyberangriffe gerüstet als vor zwölf Monaten.
Schließlich plann 98 Prozent der Unternehmen in Deutschland, im kommenden Jahr ihre Budgets für IT-Sicherheit zu steigern
»Wir haben die Ergebnisse unseres zweiten Threat Reports für Deutschland genau analysiert«, sagt Rick McElroy, Head of Security Strategy bei Carbon Black. »Dabei ist aufgefallen, dass die Unternehmen sich anscheinend auf die neue Realität ständiger und immer raffinierterer Cyberangriffe einstellen. Datenlecks haben große finanzielle Auswirkungen und schädigen die Reputation immens, was immer mehr Unternehmen bewusst wird. Die gestiegene Awareness gegenüber externen Bedrohungen und Compliance-Risiken sorgt dafür, dass Unternehmen Cyberrisiken deutlich proaktiver als früher adressieren.«
Im Carbon Black Threat Report Herbst 2019 wurde im Vergleich zum Threat Report vom Frühling 2019 ein steiler Anstieg der Sicherheitsverletzungen aufgrund von Phishing-Angriffen in Deutschland festgestellt. Angreifer konzentrieren sich demnach auf das schwächste Glied in der IT-Sicherheit – den Benutzer.
20 Prozent der befragten deutschen Unternehmen gaben an, einen finanziellen Verlust aufgrund von Datenschutzverletzungen erlitten zu haben, wobei 9 Prozent davon den Schaden als schwerwiegend einstuften. 64 Prozent der deutschen Unternehmen wollten allerdings keine Angaben dazu machen, ob sie durch Cyberangriffe einen finanziellen Schaden erlitten hatten – die Gesamtzahl der Unternehmen könnte also höher liegen.



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