Interactive E-Mail 23.09.2019, 09:52 Uhr

Whitepaper vom Bundesverband Digitale Wirtschaft

Die Fokusgruppe E-Mail im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat den Status von Interactive E-Mail in Deutschland untersucht und dabei herausgefunden, dass die großen Provider vor allen in ihren mobilen Apps interaktive Elemente ermöglichen.
Fünf in Deutschland aktive E-Mail-Provider wurden untersucht.
(Quelle: www.bvdw.org )
Aber gerade im Desktop-Bereich sind die Provider noch zögerlich. Das neue Whitepaper »Status Quo von Interactive E-Mail in Deutschland« erklärt die möglichen Vor- und Nachteile von Interactive E-Mail, zeigt, was die einzelnen E-Mail-Anbieter bereits können und gibt Unternehmen Handlungsempfehlungen bei der Entwicklung von interaktiven E-Mail-Kampagnen.
Durch HTML5 und CSS3-Funktionen ergeben sich im E-Mail-Marketing derzeit neue Möglichkeiten für interaktive Darstellungselemente, die die Grenzen von Web und E-Mail verschwimmen lassen. Interaktive E-Mails, die zum Beispiel das Einbetten von Videos, Hover-Effekten, Suchformularen oder Add-to-Cart-Funktionen ermöglichen, sind bei verschiedenen Anbietern bereits möglich. Robert Harnischmacher (Publicare Marketing Communications), Lableiter Interactive E-Mail im BVDW: »Interaktive E-Mails haben viele Vorteile. Sie erzielen zum Beispiel mehr Umsatz, da die Shopping-Möglichkeit direkt in der E-Mail die Conversion Rate erhöht.« Weitere Vorteile sind zum Beispiel mehr Effizienz, da bewegliche Bilderkarussells mehr Bilder ohne zusätzliche Screen-Fläche ermöglichen und höhere Aufmerksamkeit, da Videos direkt in der E-Mail abgespielt werden können.
Die Fokusgruppe E-Mail im BVDW hat fünf E-Mail-Provider untersucht, die zusammen rund 60 Prozent der deutschen E-Mail-Accounts ausmachen. Die Anbieter Web.de/GMX, T-Online, Outlook, Freenet und Gmail wurden daraufhin untersucht, ob sie Bilderkarussells, Bildertausch bei Mouseover, Hotspots im Bild, Content-Tabs, Text-Eingangs-Animationen oder hybride Menüleisten anbieten.



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