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JavaScript und die 3D-Bibliothek Babylon.js 23.06.2021, 15:30 Uhr

Babylonischer Uhrenbau in 3D

Die WebGL-Schnittstelle erlaubt Webapplikationen den Zugriff auf die hardwarebeschleunigten 3D-Funktionen der Grafikkarte. Erheblich erleichtert wird dies durch diverse 3D-Frameworks wie das ursprünglich von Microsoft entwickelte Babylon.js.
Neben dem 3D-Framework Three.js existiert mit dem Produkt aus Remond mittlerweile ein Konkurrenzprodukt welches unter anderem mit seinem Cloud-gestützten Playground um die Gunst der Nutzer wirbt. Während Three.js bei der Performance dem Microsoft-Podukt wesentlich überlegen ist, punktet Babylon.js mit einem etwas leichteren Einstieg, weil hier nur die eigentliche Mesh mit den Geometriedaten erstellt werden muss und die Bibliothek dem Objekt selbst ein Standardmaterial zuweist. Es braucht nicht wie in Three.js üblich erst ein Material als Objektvariable definiert und mit dem Mesh verbunden werden. Ohne irgendwelche Vorbereitungen oder Softwareinstallationen kann man hier bei bestehender Internetverbindung sofort starten: Rufen Sie im Browser die Adresse https://playground.babylonjs.com auf und Sie sehen eine kleine Entwicklungsumgebung inklusive integrierter Intellisense-, Autocomplete-, Debugging-, Export- und sogar Speicherfunktionen ohne vorherige Anmeldung. Die hier erstellten Inhalte können dann mit einer einzigartigen URL abgespeichert und in Foren sowie sozialen Medien geteilt werden, um Feedback einzusammeln. Die Datenbank des Babylon.js-Playground gibt für jeden Speichervorgang eine eindeutige URL zurück und der Benutzer wird gebeten, die Meta-Daten zu vervollständigen, damit die Suchfunktion des Playgrounds funktioniert. Diese Suchfunktion erleichtert es insbesondere Einsteigern, Beispiele anderer Entwickler zu finden und als Grundlage für eigene Projekte zu verwenden.
Der Playground von Babylon.js beim Uhrenbau (Bild 1)
Quelle: Kirschner

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