Virtuelles Museum 04.05.2020, 08:11 Uhr

Museumsbesuch auf dem Sofa

Was haben über 3000 Jahre alte Kunstgegenstände aus der Königsgruft von Qaṭna im heutigen Syrien, der rund 1000 Jahre alte Wall im nordeuropäischen Haithabu und die mittelalterlichen Burgen Staufeneck und Ramsberg im Filstal gemeinsam?
Im virtuellen Museum des Sonderforschungsbereichs RessourcenKulturen reisen Besucher um die Welt und durch die Zeit.
(Quelle: https://museum-ressourcenkulturen.de )
Sie alle repräsentieren Macht. Und sie alle sind Teil der Ausstellung »Symbole der Macht - (Un)sichtbare Repräsentation« im virtuellen Museum des Sonderforschungsbereichs Ressourcen/Kulturen an der Universität Tübingen.
Drei Räume erwarten die Besucher: Man kann durch die Ausstellung schlendern, sich interessante Objekte, wie Donut-Steine aus dem Iran, antike Zisternen auf Mittelmeerinseln und Wikingerkatzen in der Schausammlung ansehen oder man klickt sich durch die vielen Projekte im Depot, in denen der Sonderforschungsbereich aktiv ist. An einer Timeline entlang können Projekte von der Altsteinzeit bis in die Gegenwart durchwandert werden, an denen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Archäologie, Ethnologie, Geschichts- und Geowissenschaft, sowie vielen Fachrichtungen mehr, interdisziplinär arbeiten.
»Die Idee für das Museum entstand vor etwa zwei Jahren«, sagt Professor Thomas Thiemeyer, der die Projektgruppe rund um das virtuelle Museum geleitet hat. »Wir möchten nicht nur das Fachpublikum ansprechen, sondern einer breiteren Öffentlichkeit zeigen, wie Wissenschaft arbeitet und wie wir über die Analyse von Fundstücken, die zum Teil tausende Jahre alt sind, zu neuen Erkenntnissen kommen, die auch heute relevant sind.«



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