Kaspersky-Studie 13.09.2021, 07:42 Uhr

Akute Bedrohungslage im Gesundheitswesen

Mitarbeiter werden als das größte Sicherheitsrisiko im Gesundheitswesen empfunden, wie eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt. Hinzu kommen fehlende Tools und mangelndes Know-how für präventive IT-Sicherheitsmaßnahmen - beispielsweise um Gefahren im Vorfeld zu erkennen.
Die Bedrohungssituation im Gesundheitswesen in Deutschland.
(Quelle: www.kaspersky.com)
Dies führt dazu, dass jeder vierte IT-Entscheider einen möglichen Verlust sensibler Patienten- und Unternehmensdaten befürchtet. Die Tatsache, dass die deutsche Gesundheitsbranche ein konstant hohes Angriffsniveau seit Beginn der Covid-19-Pandemie verzeichnet, unterstreicht die Bedeutung umfassender Cybersicherheitskonzepte.
Fast drei Viertel (72 Prozent) der deutschen Unternehmen im Gesundheitssektor erlebten während der Pandemie mindestens einen Cyberangriff auf ihre Organisation. Im Ländervergleich mit Österreich und der Schweiz blieb die Bedrohungslage damit in Deutschland am konstantesten: So gaben hierzulande 31,3 Prozent an, ein gleichbleibendes Niveau an Cyberangriffen im Vergleich zum Zeitpunkt vor der Pandemie erlebt zu haben.
»58,7 Prozent der Befragten aus dem Gesundheitswesen in Deutschland und 61,4 Prozent der Befragten in der Region DACH stufen die aktuelle digitale Bedrohungssituation für sich selbst als hoch ein«, so Christian Milde, Geschäftsführer Central Europe bei Kaspersky. »Dies zeigt, wie wichtig ein leistungsstarker Cyberschutz für die zum Teil sehr vulnerablen Systeme in vielen Healthcare-Bereichen, wie beispielsweise in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder auch in der Forschung, Beratung und im Arzneimittelbereich, ist. Entscheidungsträger müssen jetzt aktiv werden und ihre Systeme vor Schadprogrammen und Cyberattacken präventiv schützen.«




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