Cyberangriffe 16.11.2020, 11:11 Uhr

Die am stärksten betroffenen Länder

Die IT-Fortbildungsschule Ironhack hat eine Studie veröffentlicht, aus der die am stärksten von Cyber-Kriminellen und Hackern bedrohten Länder der Welt hervorgehen.
Rangliste der zehn am stärksten von Cyberkriminellen bedrohten Länder.
(Quelle: www.ironhack.com )
Dazu wurden Daten zum Bedrohungsrisiko für Cyberangriffe, zur Gesetzeslage im Kampf gegen Cyberkriminalität, zur Verbreitung von Sicherheitssoftware und Schadprogrammen auf privaten Computern aus 37 Ländern analysiert.
Die Auswertung kommt zu dem Schluss, dass Deutschland eines der attraktivsten Zielländer für Cyber-Kriminelle aus aller Welt ist. Nur in den Vereinigten Staaten ist die Bedrohungslage durch Hacker zu Schaden zu kommen noch größer als in Deutschland. Das Ergebnis geht aus einer Analyse hervor, die sich unter anderem auf die Risikobewertungen der Cybercrime-Datenbank VulDB stützt. Diese meldet für Deutschland das europaweit größte Aktivitätslevel in Bezug auf Cyberattacken. Zwar haben 9 von 10 privaten Computer in Deutschland eine funktionierende Sicherheitssoftware installiert, trotzdem sind 14,7 Prozent bereits mit Schadprogrammen konfrontiert gewesen. Aktuell häufen sich Phishing-Versuche, in denen Betrüger Corona als Köder nutzen und auf die Unsicherheit und Ängste der Bevölkerung setzen.
»Cyberkriminelle machen sich unsichere Zeiten wie die Coronakrise aktiv zunutze. Notfallpläne und Digitalisierungsmaßnahmen, die quasi über Nacht realisiert werden mussten, haben in der IT-Sicherheit von Unternehmen zahlreiche Schlupflöcher geschaffen«, weiß Michael Land, General Manager bei Ironhack in Berlin. »Die Nachfrage nach qualifizierten IT-Sicherheitsexperten ist in den letzten Monaten förmlich explodiert. Die aus der Studie gewonnen Erkenntnisse unterstreichen, wie dringend IT-Sicherheitsexperten in Deutschland gebraucht werden.«



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