Kaspersky-Studie 22.08.2021, 17:43 Uhr

Angriffe auf IIoT-Plattformen

Die Gesundheitsbranche wird seit der Corona-Pandemie zunehmend von digitalen Angriffen bedroht. Im Gesundheitssektor sind auch IIoT-Plattformen und somit Geräte wie etwa Magnetresonanztomographen (MRT) und Computertomographen (CT) betroffen.
Kaspersky-Studie: Angriffe auf IIoT-Plattformen im deutschen Gesundheitswesen gestiegen.
(Quelle: www.kaspersky.de)
Ebenso angreifbar sind tragbare, medizinische Devices zur Fernüberwachung von Patienten, wie etwa Messgeräte für Blutzucker oder Blutdruck, sofern diese an die Büroinfrastruktur angebunden sind. Mehr als die Hälfte (58,7 Prozent) der in Deutschland im Rahmen der neuen Kaspersky-Umfrage »Patient Krankenhaus – Kaspersky-Studie zur IT-Sicherheitslage im Gesundheitswesen in Deutschland, Österreich und der Schweiz« befragten Entscheidungsträger stuft entsprechend die aktuelle Bedrohungssituation für die Cybersicherheit in ihrem Unternehmen als hoch ein.
Das Internet of Things (IoT) bzw. Industrial Internet of Things (IIoT) ist auch aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken: Laut der Kaspersky-Studie sind bei 98 Prozent der befragten IT-Entscheidungsträger in Deutschland bereits IIoT-Pattformen im Unternehmen implementiert. Derartige Plattformen bieten Cyberkriminellen eine weitere Angriffsfläche. Nachdem mit 21,3 Prozent knapp ein Viertel der deutschen Organisationen im Gesundheitswesen während der Covid-19-Pandemie einen Anstieg von Cyberangriffen auf ihre IIoT-Plattformen erlebt haben, gilt es vermehrt, diese kritischen Systeme, zu denen auch die Betriebstechnologie (Operational Technology – OT) gehört, entsprechend zu schützen.
In Deutschland gehen gemäß Kaspersky-Studie gegenwärtig lediglich 30,7 Prozent der Studienteilnehmer davon aus, die IIoT-Plattformen in ihrem Unternehmen seien ausreichend gesichert. Diese Meinung ist dabei länderübergreifend fast gleich (31 Prozent in der Schweiz und 30 Prozent in Österreich). Trotzdem werden aktuell nicht einmal bei einem Viertel der Unternehmen in Deutschland (23,3 Prozent) die vorhandenen Sicherheitslösungen evaluiert oder sich auf die Suche nach neuen Lösungen begeben.




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