Akamai-Report 02.10.2020, 11:30 Uhr

Anhaltende Cyberattacken auf Spieler

Akamai hat in seinem aktuellen State of the Internet-Sicherheitsreport enthüllt, dass zwischen 2018 und 2020 ein hohes Volumen an Angriffen auf Videospielunternehmen und Gamer abzielte.
Der Akamai-Report sieht Gamer im Visier eines ständigen Sperrfeuers krimineller Aktivitäten.
(Quelle: www.akamai.com )
Zudem untersucht der Bericht die Motive hinter den Attacken und die Schritte, die Gamer selbst unternehmen können, um ihre persönlichen Informationen, Accounts und In-Game-Assets zu schützen. Darüber hinaus enthält der Bericht auch Highlights aus einer in Kürze erscheinenden Umfrage zur Haltung von Gamern zum Thema Sicherheit.
»Es ist nur noch ein schmaler Grat zwischen virtuellen Kämpfen und Attacken in der realen Welt«, sagt Steve Ragan, Akamai Security Researcher und Autor des Sicherheitsberichts. »Kriminelle starten unerbittliche Angriffswellen gegen Spiele und Spieler, um Accounts zu kompromittieren, persönliche Informationen sowie In-Game-Assets zu stehlen und sich an ihnen zu bereichern oder um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Es ist dringend notwendig, dass Gamer, Videospielherausgeber und Spieldienste konzertiert zusammenarbeiten, um diese böswilligen Aktivitäten mit einer Kombination aus Technologie, Wachsamkeit und einer guten Sicherheitshygiene zu bekämpfen.«
Der neue Report betont, dass Gamer selbst im Visier eines ständigen Sperrfeuers krimineller Aktivitäten stehen, größtenteils durch Credential-Stuffing- und Phishing-Attacken. Akamai hat mehr als 100 Milliarden Credential-Stuffing-Angriffe zwischen Juli 2018 und Juni 2020 beobachtet. Fast 10 Milliarden dieser Attacken zielten auf den Gaming-Sektor. Bei dieser Art von Angriff versuchen Kriminelle sich Zugang zu Videospielen und Spieldiensten zu verschaffen, indem sie Listen mit Kombinationen aus Usernamen und Passwort verwenden, die üblicherweise über einschlägige Websites und Services erhältlich sind. Jeder erfolgreiche Login bedeutet, dass der Account eines Gamers kompromittiert wurde.



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