Kaspersky-Umfrage 31.07.2022, 10:47 Uhr

Cybersicherheit bei Finanzorganisationen

Die Finanzbranche in Deutschland sieht sich mit einer Vielzahl von Bedrohungen konfrontiert, wie eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt.
Kaspersky-Umfrage: Die Finanzbranche in Deutschland sieht sich mit einer Vielzahl von Bedrohungen konfrontiert.
(Quelle: www.kaspersky.com)
Demnach hatten 91 Prozent der befragten IT-Entscheider in Finanzorganisationen bereits einen Sicherheitsvorfall zu beklagen, so dass sieben von zehn Befragten (69 Prozent) daher die IT-Gefahrenlage als hoch einschätzen. Sie berichten von generischer Malware (26 Prozent), Ransomware (31 Prozent), Spyware (27 Prozent) sowie zielgerichteten Attacken (17 Prozent). Des Weiteren wurden die Entscheider danach befragt, was ihnen am meisten Sorgen bereitet: knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) fürchtet den Diebstahl und Verkauf sensibler Kundendaten, 44 Prozent einen Imageverlust und 43 Prozent finanzielle Verluste.
Die Digitalisierung der Finanzbranche vergrößert auch die Angriffsfläche für IT-Sicherheitsbedrohungen. Ein hoher Grad an Vernetzung macht das Finanzsystem besonders anfällig für digitale Kompromittierungen. Dessen hat sich auch die Europäische Kommission mit seiner Strategie zur Digitalisierung des Finanzsektors angenommen. Demnach müssen »Finanzunternehmen ein Managementverfahren zur Überwachung, Klassifizierung und Meldung schwerwiegender IKT-bezogener Vorfälle an die zuständigen Behörden einführen und umsetzen. Die zuständigen nationalen Behörden müssen anderen Einrichtungen oder Behörden Angaben über IKT-bezogene Vorfälle übermitteln.«




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