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Usability als Wettbewerbsfaktor 17.07.2018, 08:12 Uhr

Erfolgskritisch

Warum Nutzerfreundlichkeit bei Business Software erfolgskritisch ist.
Wenn sie morgens ihr Software Programm aufrufen, fühlen sich nicht wenige Arbeitnehmer in die Vergangenheit zurückversetzt - mit kleinteiligen Eingabemasken, langen Ladezeiten und komplizierten Prozessen, die man im privaten Umfeld längst nicht mehr gewohnt ist.
Um Fragen der Ästhetik geht es dabei aber nur am Rande; Programme, die ungenügend an die Prozesse und Bedürfnisse der Nutzer angepasst sind, kosten Unternehmen wie auch Softwareanbieter selbst Zeit und Geld. Usability wird somit erfolgskritisch, weshalb der Mensch und seine Arbeit von Anfang an im Fokus der Entwickler von Business Software stehen sollten. Wie wichtig nutzerorientiertes Design, eine gute Usability für den Erfolg sind, das ist den meisten E-Commerce Betreibern inzwischen klar: Unübersichtliche Navigation, langwierige Check-outs – und der Nutzer springt ab. Kein Kauf, kein Umsatz. Etwas anders sieht es aus, wenn es um Business Software geht. Der User kann hier ja nicht einfach zu einem anderen Anbieter wechseln. Außerdem geht es um Arbeit, Anstrengung also, eine hochmoderne Benutzeroberfläche scheint da eher ein zusätzlicher Wohlfühlfaktor zu sein. Tatsächlich muss Business Software nicht zwingend hip oder unterhaltsam sein, ist sie aber zu unstrukturiert und zu wenig an den realen Prozessen orientiert, wird das am Ende richtig teuer– und zwar sowohl für das Unternehmen als auch den Softwareanbieter selbst.

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