Studie von Trend Micro 23.03.2019, 10:55 Uhr

Deutlicher Fachkräftemangel im Bereich IT-Sicherheit

Eine Studie von Trend Micro zeigt, dass sich die Mehrheit der Unternehmen Hilfe von außen holt, um dem anhaltenden Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit zu begegnen.
Richard Werner ist Business Consultant bei Trend Micro.
(Quelle: Trend Micro)
Dies geschieht am häufigsten durch Automatisierung, vermehrte Schulungen und das Outsourcing von Erkennung und Prävention von Angriffen.
Unabhängig von ihrer Größe sind zahlreiche Unternehmen mit derselben Herausforderung konfrontiert: Ihre IT-Sicherheitsteams sind unterbesetzt und überlastet. Die steigende Anzahl an Sicherheitsvorfällen, die Herausforderung diese zu priorisieren und der Mangel an Fachkräften kann die Mitarbeiter überfordern und damit das Risiko erhöhen.
»Um ein Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen, muss eine Vielzahl von Aufgaben gleichzeitig erfüllt werden«, erklärt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro. »IT- und Security-Teams müssen nicht nur ständig wachsam und dazu bereit sein, das Unternehmen zu verteidigen. Vielmehr müssen sie auch das Risiko von Cyberbedrohungen gegenüber der Geschäftsleitung glaubhaft kommunizieren, um die benötigten Budgets zu erhalten. Zudem haben sie oftmals die Aufgabe, die passenden Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten zu finden und anzustellen. Die Rolle eines CISOs ist so komplex wie noch nie und die Nachfrage nach automatisierten und gehosteten Lösungen war nie größer.«
Die Umfrage ergab weiterhin, dass 70 Prozent der deutschen IT- und Sicherheitsentscheider planen, KI-Technologie einzusetzen, um ihre Security-Prozesse zu automatisieren. KI kann zwar die Datenverarbeitung effizienter gestalten – dennoch werden auch weiterhin gut ausgebildete Fachkräfte benötigt, um die Ergebnisse zu analysieren und eine umfassende Sicherheitsstrategie zu gewährleisten.
Laut Gartner ist der Security-Fachkräftemangel ein beständiges Problem, das regelmäßig dazu führt, dass Sicherheitstechnologie nicht effektiv ausgerollt wird. Die Analysten erwarten, dass die Anzahl unbesetzter Stellen in der IT-Sicherheit weltweit von 1 Million im Jahr 2018 auf 1,5 Millionen bis Ende 2020 steigen wird.


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