ownCloud 02.10.2022, 11:03 Uhr

Datensicherheit schließt auch die Metadaten ein​

Viele Unternehmen nutzen inzwischen Collaboration-Plattformen für den Austausch von Dateien und die gemeinsame Arbeit daran.
Klaas Freitag ist CTO bei ownCloud.
(Quelle: www.owncloud.com)
Da es dabei oft um kritische und sensible Dokumente geht, verzichten immer mehr von ihnen dabei auf Tools aus der Public Cloud und setzen stattdessen auf Private-Cloud-Lösungen.
»Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass Unternehmen nicht nur die Dateien selbst, sondern auch die zugehörigen Metadaten absichern müssen«, erklärt Klaas Freitag, CTO bei ownCloud. »Informationen wie Dateinamen, Dateigrößen, Ursprungsdaten, Usernamen von Erstellern, Überarbeitungshistorien oder der Austausch von Kommentaren lassen umfangreiche Rückschlüsse zu. Deshalb handelt es sich bei den Metadaten um hochsensible Informationen.«
Üblicherweise besitzen Digital-Collaboration-Lösungen ein Filesystem zur Ablage der Dateien und parallel dazu Datenbanksysteme zum Vorhalten und für das Management der Metadaten. Wegen der Komplexität der einzelnen Komponenten sind für diese unterschiedlichen Systeme oft auch verschiedene Administratoren tätig. Mehr Systemkomponenten bedeuten aber eine größere Angriffsfläche für Cyberattacken; und mehrere Administratoren bedeuten ein höheres Risiko für eine versehentliche Veröffentlichung sensibler Daten durch Unfälle oder für Missbrauch.
»Collaboration-Plattformen, die komplett ohne Datenbank auskommen und sämtliche Metadaten gemeinsam mit den Dateien ablegen, ermöglichen Unternehmen ein höheres Sicherheitslevel«, so der Rat von Freitag.




Das könnte Sie auch interessieren