Datenbank 24.06.2019, 10:07 Uhr

MongoDB stellt Version 4.2 vor

MongoDB hat die neueste Version 4.2 seiner Datenbank MongoDB angekündigt. Kernfunktionen wie verteilte Transaktionen, Verschlüsselung auf Feldebene (FLE) und ein aktualisierter Kubernetes-Operator garantieren vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
Eliot Horowitz ist CTO und Mitbegründer von MongoDB.
(Quelle: www.mongodb.com )
Dank verteilter Transaktionen, die dokumentenübergreifende ACID-Garantien von Replica Sets auf Sharding-Cluster erweitern und damit die Durchsetzung von transaktionalen Garantien in hochgradig skalierten, globalen Anwendungen ermöglichen, wird das Datenmanagement mit MongoDB in allen Anwendungsbereichen noch einfacher.
Mit der Verschlüsselung auf Feldebene werden Daten aus verschlüsselten Feldern, die im Arbeitsspeicher des Servers, in Systemprotokollen, auf Laufwerken und in Backups gespeichert sind, in verschlüsselter Form angezeigt und sind dadurch ohne Client-Zugriffsrechte und die erforderlichen Schlüssel unlesbar. Der Kubernetes Master ermöglicht Nutzern die zentrale und vollständige Verwaltung ihrer MongoDB-Umgebungen und sorgt somit in internen Infrastrukturen sowie in privaten, hybriden und öffentlichen Clouds für eine einheitliche Nutzererfahrung.
»Als wir MongoDB gründeten, wollten wir Entwicklern die Arbeit mit Daten erleichtern, ganz gleich, wo diese im Stack gespeichert sind«, erklärt Eliot Horowitz, CTO und Mitbegründer von MongoDB. »Heute stellen wir ihnen weitere erstklassige neue Funktionen bereit, damit sie noch produktiver arbeiten können, weniger Aufwand in die Datenverarbeitung investieren müssen und mehr Zeit für die Entwicklung fantastischer neuer Anwendungen haben. Am wichtigsten ist uns jedoch, ihnen Tools anzubieten, die ihnen vertraut vorkommen, sodass sie sich nicht lange einarbeiten müssen, sondern gleich von der gesteigerten Datenbankleistung profitieren können.«
In MongoDB 4.0 wurden dokumentenübergreifende ACID-Transaktionen eingeführt, die eine konsistente Sicht auf Daten in allen Replica Sets ermöglichen. Zur Sicherstellung der Datenintegrität werden diese Transaktionen entweder vollständig oder gar nicht ausgeführt. Dank der Leistungsfähigkeit des Dokumentenmodells und der verteilten Systemarchitektur können Entwickler problemlos bestehende Legacy-Anwendungen überarbeiten und neue Transaktionsdienste entwickeln. Die in MongoDB 4.0 eingeführte Syntax für Transaktionen gilt auch für verteilte Transaktionen.


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