Embarcadero 26.12.2021, 08:36 Uhr

Neuer FireDAC-Treiber

Der Kern vieler Business Applikationen ist der Zugriff auf Daten, welche in den unterschiedlichsten Datenbanken verwaltet werden.
Embarcadero hat einen neuen FireDAC-Treiber für die SQLite Encryption Extension-Datenbank bereitgestellt.
(Quelle: www.embarcadero.com)
Daten über Kunden werden gelesen, neue Bestelldaten abgelegt oder eine Auswertung basiert auf den Abruf diverser vielfältiger operativer Daten. So variantenreich die Anwendungen auf der einen Seite der Unternehmensapplikation sind, so unterschiedlich sind auch die zum Einsatz kommenden Datenbanken. Gefragt ist daher eine universelle Datenzugriffschicht, welche die heterogenen Technologien der Datenbanken für die Anwendungssysteme harmonisiert.
FireDAC ist eine solche universelle Datenzugriffsbibliothek. Mit einer generischen Architektur ermöglicht FireDAC einen Zugriff von Delphi und C++Builder auf folgende Datenbanken: InterBase, SQLite, MySQL, MariaDB, SQL-Server, Oracle, PostgreSQL, DB2, SQL Anywhere, Advantage DB, Firebird, Access, Informix, DataSnap und viele mehr. Ebenso wird der Datenaustausch mit der NoSQL-Datenbank MongoDB unterstützt. FireDAC bietet ein allgemeines API für den Zugriff auf die unterschiedlichen Datenbank-Backends. Ein geräte- und systemübergreifender Einsatz ist möglich, d.h. FireDAC kann man auf Desktop-Systemen und mobilen Geräten auf den Betriebssystemen Windows, macOS, Android und iOS gleichermaßen verwenden.
Nunmehr steht ein neuer FireDAC-Treiber für die SQLite Encryption Extension-Datenbank bereit. RAD Studio wird mit einem FireDAC-Treiber für die SQLite-Datenbank geliefert, welcher zwei verschiedene Ansätze für die Bereitstellung bietet. Eine Möglichkeit ist das statische Linken, das heißt, das Kompilieren von SQLite in die Anwendungsbinärdatei. Die zweite Möglichkeit ist das dynamische Linken, das heißt, die Verwendung einer externen SQLite-DLL. Die SQL-Lite-Datenbank hat intern Änderungen bei der Umsetzung und Unterstützung der Datenbankverschlüsselung vorgenommen. Diese Änderungen werden durch den neuen Treiber nachvollzogen.




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