Consol 07.01.2022, 17:51 Uhr

DevOps und Container

Container ermöglichen es, die Anwendungsprozesse eines Rechners so zu isolieren, als wäre jeder auf einem eigenen, dedizierten System.
Oliver Weise ist Principal Software Engineer bei Consol in München.
(Quelle: www.consol.de)
Die Containerisierung erleichtert durch diese Entkopplung von der eigentlichen Plattform den robusten Software-Betrieb. »DevOps ist vor allem eine Sache der Unternehmenskultur«, betont Oliver Weise, Principal Software Engineer bei Consol in München. »Eine Zusammenarbeit zwischen Dev und Ops lässt sich nicht allein durch Tools forcieren. Dennoch unterstützt der Einsatz technischer Hilfsmittel wie Container die Transformation des Unternehmens und die praktische Umsetzung einer DevOps-Strategie.«
DevOps ist vor allem eine Sache der richtigen Unternehmenskultur und der Einstellung im Team. Wie gut die Zusammenarbeit allerdings im Tagesgeschäft vonstatten geht, ist dennoch auch von technischen Details abhängig. Wo früher Entwickler-Setups etwa für das Testing einer Software noch wenig mit der tatsächlichen Produktionsumgebung gemein hatten, können Container ein gemeinsames Setup der Laufzeitumgebung für beide zur Verfügung stellen. DevOps bedeutet, dass sich Entwicklung und Betrieb gemeinsam einen komplexen Prozess, also das Erstellen und Betreiben eines Software-Artefakts, teilen. Diesen Lebenszyklus müssen beide Parteien ganzheitlich verstehen, denn sie tragen auch gleichermaßen die Verantwortung für ihn. Das Software-Artefakt kann der Container abbilden beziehungsweise das Container-Image, auf dem die laufenden Container basieren.
Die verbesserte Zusammenarbeit zwischen Dev und Ops in Verbindung mit dem Aufbrechen von Wissenssilos öffnet die Türe für Praktiken wie Continuous Delivery. Diese Sammlung von Techniken, Prozessen und Werkzeugen verbessert die Auslieferung von Software und ermöglicht einen hohen Grad an Automatisierung. Je weniger manuelle Schritte die Teams im Entwicklungsprozess und dem Betrieb einer Software durchführen müssen, desto geringer ist die Fehleranfälligkeit. Da Container für eine sehr viel höhere Automatisierung im Software-Lebenszyklus sorgen, verbessern sie mittelbar auch die Sicherheit.




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