Symflower 29.03.2021, 08:26 Uhr

KI testet Software autonom

Um die Qualität in der Softwareentwicklung sicherzustellen, setzt das Start-up Symflower auf automatisiertes Testen mit Künstlicher Intelligenz. Das Test-Tool richtet sich an Entwickler und alle, die Software kontrolliert abnehmen wollen.
Evelyn Haslinger ist Gründerin und COO von Symflower.
(Quelle: www.symflower.com)
Fehler in Softwareprogrammen sind eine der größten Herausforderungen der Softwareindustrie. Das wird immer kritischer, weil Software im Alltag zur steuernden Funktion wird: von smarten Heizungen, Türschlössern oder Kühlschränken über vernetzte Autos bis zur Unternehmenssoftware. Ob Buchhaltung, Maschinensteuerung oder Krankenhaussysteme – wenn Programme abstürzen oder Hacker diese lahmlegen, steht das Unternehmen still und das kostet viel Geld, im schlimmsten Fall sind Menschenleben in Gefahr. Der langjährige Mangel an Fachkräften in der IT und speziell in der Softwareentwicklung verschärft dieses Problem.
Bestehende Testlösungen sind unzureichend, weil Software immer komplexer wird und diese Komplexität mit den verwendeten Ansätzen nicht umfassend von Menschen auf Fehler überprüft werden kann. Das österreichische Start-up Symflower löst mit seinem autonomen Testansatz zwei Probleme: »Wir sichern die Qualität der Software und entlasten mit unserer Lösung auch Fachkräfte von Routinetätigkeiten«, so Symflower-Gründerin und COO Evelyn Haslinger.
Die dahinterstehende Technologie basiert auf Künstlicher Intelligenz (KI) und mathematischen Modellen – so wird bei der Generierung von Testfällen nichts dem Zufall überlassen und redundantes Testen wird vermieden. Beim Unit-Test-Verfahren werden die kleinsten Module eines Programms (sogenannte Units) einzeln getestet. Mit diesem innovativen Verfahren erreicht Symflower die höchstmögliche Unit-Testabdeckung.




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