Microsoft, Canonical 23.08.2022, 08:59 Uhr

.NET 6 ist jetzt in Ubuntu 22.04 enthalten

.NET 6 ist jetzt in Ubuntu 22.04 (Jammy) enthalten und kann mit apt install dotnet6 installiert werden.
(Quelle: Ubuntu.com)
Microsoft und Canonical kooperieren, um Software-Lieferkette zwischen .NET und Ubuntu zu sichern und Support auf Unternehmensniveau zu bieten. .NET-Entwickler können jetzt ASP.NET und .NET SDK und Ubuntu 22.04 LTS-Runtimes mit einem einzigen apt install-Befehl installieren. Canonical bringt zudem neue, äußerst kleine OCI-konforme Appliance-Images ohne Shell oder Paketmanager für.NET 6 LTS und ASP.NET Runtime-Umgebungen heraus.
Rich Lander, Program Manager, .NET: »Die Zusammenarbeit mit Canonical ermöglicht es, .NET-Entwicklern gleichzeitig Benutzerfreundlichkeit und verbesserte Sicherheit zu bieten. Das Projekt profitiert von der führenden Rolle von Canonical im Linux-Ökosystem und von Microsofts umfassender Erfahrung mit Entwicklungswerkzeugen und -plattformen. Das Ergebnis ist eine Kombination aus In-Box-Paketen und Container-Images, von der sowohl Community-Entwickler als auch große Unternehmenskunden durch Open Source profitieren.«
Die langfristig unterstützten (LTS) Versionen von .NET und Ubuntu kommen in unterschiedlichen Jahren heraus. So sollem die .NET LTS-Versionen im November jedes ungeraden Jahres und die Ubuntu LTS-Version im April des folgenden geraden Jahres veröffentlicht werden. Microsoft und Canonical haben sich zur Zusammenarbeit verpflichtet, um sicherzustellen, dass neue .NET-Versionen für neue Ubuntu-Versionen verfügbar sind und dass sie gut zusammenarbeiten.
Ubuntu ist seit den ersten Tagen von Docker beliebt bei Entwicklern, die Container verwenden. Parallel zum Launch von .NET auf Ubuntu, bietet Canonical auch eine neue Art Container-Images an, die nur die zur Laufzeit benötigten Pakete und Dateien enthalten.
Diese so genannten gemeißelten Images richten sich am Feedback der Entwickler hinsichtlich Angriffsfläche und Imagegröße aus, ohne die Stabilität und Vertrautheit von Ubuntu zu opfern. Den Namen haben die Images, weil alles, was nicht benötigt wird, um ein minimales, für OCI-Container optimiertes Ubuntu-Image bereitzustellen, entfernt wurde.
Bislang konnten durch diesen Prozess 100 MByte eingespart werden, so dass das kleinste jemals veröffentlichte Ubuntu-basierte OCI-Image weniger als 6 MByte (komprimiert) groß ist. Canonical will damit den kleinsten jemals in einem OCI-Image erreichten Fußabdruck und gleichzeitig bekannte und vertrauenswürdige Ubuntu-Inhalte liefern.




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