Software-Entwicklung 28.11.2021, 16:45 Uhr

Versicherer setzen auf Standardlösungen

Nur rund jeder zehnte im Rahmen einer Branchenstudie befragte Kompositversicherer würde beim Neubau seines Kernversicherungssystems noch auf eine reine Eigenentwicklung setzen.
Franz Bergmüller ist Chief Commercial Officer (CCO) bei Adcubum.
(Quelle: www.adcubum.com)
Eine Standardlösung wird dagegen von 45 Prozent der Studienteilnehmer präferiert. Genauso viele Unternehmen würden auf einen Mix aus Eigenentwicklung und Standardsoftware setzen. Über eine standardisierte Neuausrichtung der Kernsysteme lassen sich langfristig deutliche Kostenvorteile erzielen.
»Noch nutzen 80 Prozent der befragten Unternehmen in den Bereichen Sach-, Haftpflicht-, Unfall- und Rechtschutzversicherung eine Inhouse-Lösung als Kernsystem, im Kfz-Bereich sind es sogar mehr als 90 Prozent. Doch in der Branche hat ein Umdenken eingesetzt«, sagt Franz Bergmüller, Chief Commercial Officer (CCO) bei Adcubum,  einem Hersteller von Standardsoftware für die internationale Versicherungswirtschaft. »Vor dem Hintergrund neuer Produkt- und Kundenanforderungen wird derzeit immer häufiger die Frage gestellt, ob Eigenentwicklungen noch zeitgemäß sind.«
Im SHUR-Bereich würden heute nur noch 13 Prozent der Versicherer im Falle eines Kernsystem-Neubaus auf eine solche Eigenentwicklung setzen. 44 Prozent der von der Strategieberatung EY befragten SHUR-Versicherer sprechen sich dagegen für eine Kernsystem-Standardlösung aus, und genauso viele für einen Mix aus beiden Varianten. Der deutliche Schwenk von der Eigenentwicklung hin zur Standardsoftware ist laut Studie auch bei den Kfz-Bestandsführungssystemen zu erkennen.




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