Künstliche Intelligenz 05.06.2022, 08:41 Uhr

Flexible Produktion mit 3D-Druckern

Mit 3D-Druckern lassen sich Bauteile flexibel produzieren. Auch an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) arbeiten Forscher damit.
Das Team um Miaozi Huang setzt beim 3D-Druck auf eine intelligente Software.
(Quelle: Foto: TUK/Koziel)
Um das Druckergebnis bei Kunststoffen zu optimieren, haben sie eine Software entwickelt, die Parameter wie Temperatur und Druckgeschwindigkeit während des Drucks anpassen kann. Gerade Temperaturunterschiede zwischen den einzelnen Schichten, die sich bei der Produktion ergeben, können sich negativ auf die Eigenschaften des Kunststoffs auswirken.
Am Lehrstuhl für Verbundwerkstoffe bei Professor Dr.-Ing. Alois K. Schlarb an der TUK befasst sich das Team mit 3D-Druck-Technologien. Dabei geht es den Forschern unter anderem darum, die Eigenschaften der Druckerzeugnisse zu optimieren. »Ist eine Schicht gedruckt, kühlt sie ab. Wird die nächste Schicht darüber aufgetragen, hat diese eine höhere Temperatur als die darunter, die Schicht darunter heizt sich wieder auf«, erläutert Miaozi Huang, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl. »Diese Kontakttemperatur beziehungsweise lokale Temperatur zwischen bereits gedruckten und dem aktuell zu druckenden Strang beeinflusst die Qualität der Bindenaht beziehungsweise der Verschweißung.« Diese spielt eine große Rolle für die Eigenschaften des Erzeugnisses. Im fertigen Bauteil stellt sie eine Schwachstelle dar, vor allem wenn die lokale Temperatur bei der Erzeugung der Bindenähte nicht hoch genug war.




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