IoT 31.05.2021, 09:07 Uhr

Privatsphäre im Internet der Dinge schützen

Ein deutsch-französisches Projekt zur Cybersicherheit hat unter Leitung der Freien Universität Berlin seine Arbeit aufgenommen. Ziel ist es, die Privatsphäre von Daten und Geräten im Internet der Dinge auf eine grundlegend neue Weise zu schützen.
(Quelle: www.fu-berlin.de)
Die am Projekt PIVOT beteiligten Wissenschaftler verfolgen das Ziel, die Privatsphäre von ressourcenschwachen IoT-Geräten und deren Daten auf grundlegend neue Weise zu schützen. Die Vertraulichkeit von Daten kann nach Ansicht der Wissenschaftler im IoT nur gewahrt werden, wenn neben den Übertragungskanälen auch die Inhalte und deren Metadaten geschützt sind. Hierdurch könne die Freigabe von Inhalten an ausgewählte Empfänger gebunden werden. Namen dienen hierbei als Zugriffsschnittstelle, die unabhängig vom Sender bleibt und somit den Datenursprung verbirgt. Dadurch verschwinden individuelle Teilnehmeradressen aus den öffentlichen Metadaten des Internets.
Das Forschungsteam strebt an, unmittelbar Lösungen umzusetzen, zum Beispiel basierend auf den von Matthias Wählisch mitgegründeten Open-Source-Betriebssystem RIOT. Deshalb werden existierende Architekturen und Protokollstandards gemeinsam mit Standardisierungsgremien erweitert und neue Sicherheitslösungen nur dort eingeführt, wo sie unbedingt erforderlich sind. PIVOT-Lösungen sollen schrittweise eingeführt werden, um auf diese Weise ihre höchstmögliche Verbreitung zu erreichen.




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