Industrie 4.0 22.07.2018, 16:11 Uhr

Technologien für Produktionsanlagen

Der Begriff Industrie 4.0 ist in aller Munde. Die Politik hält Unternehmen an, in neue Technologien zu investieren, um sich fit für die Zukunft zu machen.
In der SmartFactory-KL entwickeln Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft herstellerunabhängige Technologien für Produktionsanlagen.
(Quelle: SmartFactory-KL)
Doch für kleinere Unternehmen ist dies oft mit finanziellen Risiken verbunden. Abhilfe können Netzwerke und Kooperationen schaffen wie bei der SmartFactory-KL in Kaiserslautern. In dem Netzwerk werden Technologien für die Industrie 4.0 mit Unternehmen entwickelt und in Geschäftsmodelle eingebunden. Wie solche netzwerkbasierten Modelle künftig als Vorbild dienen können, haben Kaiserslauterer und Berliner Forscher anhand des Beispiels aus Kaiserslautern untersucht.

»Um weltweit konkurrenzfähig zu bleiben, ist der Umbau hin zu solchen Industrie 4.0-Technologien von großer Bedeutung«, sagt Erstautor der aktuellen Studie, Professor Dr. Gordon Müller-Seitz, der an der TUK zu Strategie, Innovation und Kooperation forscht. Dies gilt nicht nur für große, weltweit agierende Unternehmen, sondern auch für kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU).

»Allerdings wird die Diskussion derzeit meist von naturwissenschaftlich-technischen Beiträgen geprägt, Überlegungen aus der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung sind selten«, fährt sein Doktorand Tobias Thielen fort. Dabei brauche die Industrie neue Geschäftsmodelle, die auf die technologischen Veränderungen eingehen und diese weiterentwickeln, etwa in Form von Kooperationen und Netzwerken. Ein bekanntes Beispiel für solche neuen Modelle sind Cloud-Lösungen, die heutzutage schon viel genutzt werden. In diesen Online-Plattformen können Unternehmen zum Beispiel verschiedene Daten abspeichern, ohne dafür eine eigene Infrastruktur vorhalten zu müssen und sich um die Wartung zu kümmern.



Das könnte Sie auch interessieren