Forschung 12.04.2021, 07:29 Uhr

KI im Rettungsdienst

Im Rettungsdienst sind schnelle Entscheidungen gefordert, nicht selten geht es um Leben und Tod. Künstliche Intelligenz soll nun das Rettungswesen in Deutschland fit machen für die Zukunft.
Lausitzer Zentrum für Künstliche Intelligenz untersucht den Einsatz von KI im Rettungsdienst.
(Quelle: www.b-tu.de )
Ziel ist es, Einsatz- und Rettungskräften mittels intelligenter Technologien künftig mehr digitale Unterstützung für die notfallmedizinische Versorgung zur Verfügung zu stellen. Im neuen Forschungsprojekt AI Rescue erstellt ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern unter Leitung der Björn Steiger Stiftung aktuell eine Machbarkeitsstudie am Beispiel der Modellregion Gesundheit Lausitz, wie mithilfe KI-basierter Datenanalyse die Arbeiten im Rettungswesen effektiver und effizient gestaltet werden können. Das Vorhaben wird vom Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert.
Teil der Machbarkeitsstudie »KI-gestützte Datenanalyse und Simulation des Rettungswesens« ist die Entwicklung einer Simulation als Demonstrator für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Rettungswesen am Beispiel der Modellregion Gesundheit Lausitz. Im Rahmen des geplanten Lausitzer Zentrums für Künstliche Intelligenz (LZKI) simulieren Wissenschaftler der BTU Cottbus-Senftenberg unter der Leitung von Prof. Dr. Armin Fügenschuh, Fachgebiet Ingenieurmathematik und Numerik, eine Rettungskette von der Leitstelle über den Rettungswagen bis hin zum Notarzt. Im Fokus steht die Einbettung von Methoden der Künstlichen Intelligenz zur Vorhersage der Auswirkungen operativer, taktischer und strategischer Entscheidungen.




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