Linux 09.04.2018, 08:45 Uhr

Fedora 28 Beta ist ab sofort verfügbar

Im Fedora-Projekt arbeitet eine weltweite Community gemeinsam an der Weiterentwicklung von freier und Open-Source-Software.
Ab sofort steht die Betaversion von Fedora 28 zum Download bereit.
Die Community stellt separate Editionen bereit, die auf spezifische Anwendungsszenarien zugeschnitten sind: Fedora Server, Fedora Atomic Host und Fedora Workstation.

Jede Edition besteht aus einem gemeinsamen Satz von Basispaketen, die die zentrale Grundlage des Fedora-Betriebssystems bilden. Wie bei allen neuen Versionen von Fedora enthält Fedora 28 Beta viele kleinere Bugfixes und Verbesserungen an den zugrunde liegenden Komponenten. Neu hinzugekommen sind unter anderem glibc 2.27, die aktuelle Version der Compiler Collection (GCC) 8, und Updates zu vielen Open-Source-Sprachen, beispielsweise Golang 1.10 und Ruby 2.5.

Die wichtigste Änderung bei Fedora 28 Server Beta betrifft die Ergänzung der Modularity-Initiative. Modularity, als Add-on für Fedora 28 Server Beta verfügbar, erleichtert die Integration von Software- und Update-Versionen, die nicht Bestandteil des Default-Releases sind. Darüber hinaus unterstützt Fedora 28 Server Beta nun AArch64 als Architektur und bietet Systemadministratoren somit eine zusätzliche Betriebssystem-Option.

Fedora Atomic Host bietet eine Plattform mit minimalem Platzbedarf und die Möglichkeit zur Ausführung von Container-basierten Workloads in unterschiedlichen Umgebungen, etwa der Public Cloud. Fedora 28 Atomic Host Beta stellt ein Base Image für die Erstellung virtueller Maschinen, ein Atomic Host-Image für die Erstellung von Container-Deployment-Hosts sowie Container-Images für Fedora-basierte containerisierte Applikationen bereit. Eine Erweiterung ist Kubernetes 1.9 mit innovativen Features für die Orchestrierung Container-nativer Workloads.

Fedora 28 Workstation Beta und die Version 3.28 des GNOME-Desktops bieten Entwicklern und Anwendern ein verbessertes Desktop-Erlebnis. Zu den Ergänzungen zählen die Unterstützung von Thunderbolt-3-Verbindungen und standardmäßig integrierte Energiesparfunktionen zur Verlängerung von Akkulaufzeiten.


Das könnte Sie auch interessieren